17.05.2010

„...im Zivilschutz!“

 

Bevor der Nachwuchs zur ZSOpilatus stösst, werden die jungen Zivilschützer in eine zweiwöchige Grundausbildung geschickt. Dort werden sie zu Pionieren, Betreuer oder Stabassistenten ausgebildet. So geschehen in den zwei Wochen zwischen dem 19. und dem 30. April im Zivilschutz - Ausbildungszentrum Sempach.

 

Wo treffen sich ein Jung-FDPler, ein Physikstudent, ein Architekt, ein Berner Radiomoderator (alle ZSOpilatus), ein Zürcher Vermesser und ein Sempacher Wirtschaftsstudent? Genau, im Zivilschutz. In der zweiwöchigen Grundausbildung im Zivilschutzausbildungszentrum Sempach (19. bis 30. April 2010) war dies zumindest die eine Gruppe von zweien, welche zu Stabsassistenten ausgebildet wurde. Geleitet wurde diese Gruppe vom legendären Schötzer Urgestein Hunkeler Toni, dem eine gewisse Ähnlichkeit mit Jack Nicholson nicht abgesprochen werden kann (siehe Bild).

Wo lernt man sinnvolle Dinge? Genau, im Zivilschutz. Vieles kann man da persönlich für sich nach Hause nehmen. Feuerlöschen in Aktion oder Herzmassage eines komatösen Patienten. Auch das, Zivilschutz. Jederzeit und direkt angewandt.

Die Aufgabe der vorgestellten Gruppe, der Stabsassistenten, ist im Ernstfall aber die Beschaffung, Auswertung und Verbreitung von Informationen. Deshalb wurden übungshalber fleissig Telefonleitungen gebaut, gefunkt und Schadenfälle auf Karten eingezeichnet. Dies auch topmodern auf einer elektronischen Lagewand, welche zu hundert Prozent mittels Touchscreen bedient wird. So eine elektronische Lagewand ist auch im Besitz der ZSOpilatus.

Wo haben solche Übungen auch einen Bezug zur Realität? Sie ahnen es, im Zivilschutz. Schon am ersten Tag, sahen wir uns den Bahnhof Malters und die im 2005 überschwemmte Region an. Bei der grossen Abschlussübung, am letzten Tag, wurde mit dem Protokoll gearbeitet, welches im 2005 entstand. Die Gruppe mussten rasch entscheiden und handeln. Und da im Zivilschutz auch Teamgedanke und Umgang stimmen, ist der Nachwuchs nach diesen zwei Wochen gerüstet um im Notfall der Zivilbevölkerung zu helfen.

Matthias Röthlisberger

Mediengruppe ZSOpilatus

 

Zurück zur letzten Seite