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Übersicht über unser Dienstleistungen

 

- Unterstützung bei der Bewältigung von Nothilfesituationen

- Schutz und Hilfeleistung der Bevölkerung

- Einsatz und Ausbildung zum Nutzen der Gemeinschaft

 

Diese Dienstleistungen erbringen wir stets ZIELgerichtet, KUNDENorientiert und KOSTENbewusst.

 

Mehr dazu finden Sie im Leitbild.

Wiederholungskurs für eine gute Vorbereitung – Pionier-WK der ZSOpilatus

 

Bereit sein für den Ernstfall – diese Verantwortung trägt die ZSOpilatus. Deshalb sind Wiederholungskurse ein wichtiger Bestandteil für Zivilschützer. Neue Maschinen werden geschult, gelernte Techniken wiederholt.

 

 

Es ist viel los auf dem Gelände des Ausbildungszentrums der ZSOpilatus in Sempach. Es steht ein Wiederholungskurs der Pioniere auf dem Programm bei dem etwa 70 Zivilschützer in zwei Gruppen verschiedene Übungen absolvieren.

 

Auf sechs Posten wird geschult

 

Nachdem die Kursleitung am Montag alles für die sechs Posten fertig vorbereitet und durchgespielt hat, ging es am Dienstag für die erste Hälfte los. In Gruppen von jeweils sechs Zivilschützern nahmen sie die einzelnen Posten in Angriff.

 

Einer der Posten beinhaltet das Wiederauffrischen mit dem Fahren des Puchs. So richtig knifflig wurde die Übung dann aber mit Anhänger und rückwärts. Der Anhänger wurde vorher korrekt und sicher geladen – auch dies muss geübt werden.

 

Neue Maschinen und Elektrizität

 

In einem weiteren Posten wurde auf die Gefahren von Elektrizität aufmerksam gemacht. Bei einem Beispiel eines mit Wasser vollgelaufenen Kellers wurde gezeigt, wie man herausfinden kann, ob das Wasser unter Strom steht und wie man damit umgeht. Etwas mehr Geschicklichkeit benötigte man für die Absolvierung eines weiteren Postens. Hier war das Ziel, einen ca. 450 kg schweren Baumstamm zu transportieren. Zur Verfügung standen nur Seile und eine neu angeschaffte Seilwinde.

 

Es sei auch wichtig, dass neue Geräte in den Wiederholungskursen geschult werden, obwohl diese meistens einfacher in der Bedienung seien, sagt Oberleutnant Elia Merzaghi. Beim Posten mit den Abbauhämmern kam ebenfalls ein neuer Kompressor zum Einsatz. Mit Schutzbrillen und Pamir ausgerüstet, bohrten sich die Zivilschützer Stein um Stein durch die Betonplatte.

 

Wissen wieder aufgefrischt

 

Nach zwei strengen Tagen haben die Pioniere ihr Wissen in Theorie als auch Praxis erneuert und sind startklar für ihre nächsten Einsätze. Die investierte Energie zahlt sich aus, denn gut vorbereitet zu sein, ist das Wichtigste, um bei einem Ernstfall richtig und mit viel Sicherheit im Gefühl handeln zu können.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Umzug in neues Stadtarchiv – die ZSOpilatus mit Samthandschuhen im Einsatz

Seit diesem Jahr hat Luzern ein neues Stadtarchiv im Stadtteil Reussbühl. Nun werden Dokumente und Ordner als auch Kulturgüter von verschiedenen Orten in das neue Archiv gebracht. Dabei unterstützt die ZSOpilatus unter anderem die Umzugsarbeiten der Bilder der Hofbrücke.

9. Oktober 2015

 

Das neue Stadtarchiv der Stadt Luzern ist seit Kurzem fertiggestellt. Nun gilt es, die wertvollen Kulturgüter an diesen neuen Ort zu bringen und einzulagern. Nicht nur Akten aus dem Archiv selbst, sondern auch diverse Kunstschätze. Es ist Anfang Oktober 2015. Heute steht ein besonderer Umzug von biblischen Gemälden statt, die in einem Schulhaus mitten in Luzern lagern: die Brückenbilder der Hofbrücke von Luzern. Der Kulturgüterschutz der ZSOpilatus zügelt sie ins neue Stadtarchiv der Stadt Luzern.

 

Hofbrücke verschwindet – Brückenbilder bleiben

 

Im 16. Jahrhundert verfügte Luzern noch über eine weitere Holzbrücke vom Schwanenplatz bis zur Hofkirche. Wie die Kapellbrücke war auch die Hofbrücke mit dreieckigen Gemälden in den Balkenkonstruktionen geschmückt. Diese erzählten beim Gang zur Kirche das Alte Testament, beim Gang zurück das Neue Testament.

 

Nachdem die Hofbrücke im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde, lagerte die Stadt die rund 120 Holztafeln an verschiedenen Orten ein. Nach Einlagerungen in den Museggtürmen und dann später in einer Zivilschutzanlage waren die Tafeln nun seit vier Jahren in einem klimatisierten Raum im Schulhaus Hubelmatt untergebracht. Nun kommen die wertvollen Gemälde in das neu erbaute Stadtarchiv, neben der Kantonsschule Reussbühl. Bei diesem Umzug kommt die ZSOpilatus ins Spiel.

 

Umzug in neues Stadtarchiv

Im Schulhaus Hubelmatt prüft und sichtet Restauratorin Liselotte Wechsler jede einzelne Holztafel. Dies sei wichtig, um einen möglichen Befall von Mikroorganismen zu entdecken und diese zu beseitigen. Schliesslich sollen keine Pilze in das neue Stadtarchiv gebracht werden. Nach dieser Prüfung verpacken die Zivilschützer der ZSOpilatus sorgfältig die dreieckigen Tafeln in Luftpolsterfolien. Bei diesem Einsatz dienen nur Samthandschuhe als Ausrüstung. Im neuen Stadtarchiv angekommen, werden die Tafeln in die neue professionelle Lagerung installiert. In diesem musealen Aushang werden die Tafeln nebst weiteren Kulturgütern unter besten klimatischen Bedingungen gelagert und für die Zukunft erhalten.

 

Führung durch Archiv denkbar

 

Da die Brückenbilder bis anhin nicht optimal gelagert werden konnten, weilten sie in der Vergangenheit hinter verschlossenen Türen. Nun könnten sie besser präsentiert werden, und auch Führungen im neuen Stadtarchiv wären denkbar, meint Theresia Gürtler von der Kulturgüterschutz-Kommission der Stadt Luzern. Eine erste Möglichkeit dazu gibt es bald: An den Tagen der offenen Tür, am 13. und 14. November, kann das neue Stadtarchiv von Luzern entdeckt werden.

 

Das neue Stadtarchiv in Ruopigen

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Zusammenschluss dreier Gemeinden

 

Am 1. Juli 2001 haben sich die drei Gemeinden Horw, Kriens und Luzern zusammengeschlossen und eine zeitgemässe, effiziente und kostengünstige Organisation - die ZSOpilatus - gegründet. Und das mit Erfolg. Innert kurzer Zeit wurden die Ueberbestände reduziert und die laufenden Kosten massiv gesenkt. Gleichzeitig hat sich die ZSOpilatus weiterentwickelt und inzwischen auch eine Sondereinheit - die Cobra - aufgebaut. Zivilschutz, eine anscheinend verstaubte und teure Organisation. Das war einmal!

 

 

Die ZSOpilatus ist durch einen Gemeindevertrag geregelt. Sie wird von einer Kommission mit je zwei Vertreterinnen oder Vertretern der beteiligten Gemeinden geführt.

Materialinventar Betreuungsanhänger

Umzug nach 100 Jahren – ZSOpilatus begleitet das Alterszentrum St. Anna ins Domizil Oberschachen

Das Alterszentrum St. Anna zieht um. Ein grosser Schritt für die Betagten und vor allem auch für die St.-Anna-Schwestern, welche seit mehreren Jahrzehnten in diesen Gebäuden leben. Deshalb ist es wichtig, dass alle bei diesem Umzug gut umsorgt und begleitet werden – eine wichtige Aufgabe für die Betreuer der ZSOpilatus.

 

 

Vor genau einhundert Jahren hat die Gemeinschaft der St.-Anna-Schwestern die Klinik St. Anna eröffnet. Nun werden die Gebäude des Alterszentrums saniert oder weichen einem Neubau. Dieser Entscheid bringt nun ein grosses Projekt mit sich: der Umzug an einen neuen Ort.

 

Betreuer der ZSOpilatus im Einsatz

 

Das Alterszentrum St. Anna hat für diesen Umzug die ZSOpilatus um Unterstützung angefragt. Es geht aber nicht darum, Kisten und Möbel zu schleppen, sondern vielmehr um eine intensive Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner.

 

Zusammen mit ihnen haben die Zivilschützer sorgfältig die Kisten mit den persönlichen Gegenständen gepackt. Am neuen Ort halfen sie auch gleich mit, wieder alles an den richtigen Orten zu verstauen. Um den Bewohnen den Umzug möglichst angenehm zu gestalten, fotografierten die Zivilschützer zudem mit dem Handy am alten Ort die Einrichtung, um diese später wieder möglichst so einzuräumen, wie es sich die Betagten gewohnt waren.

 

Abschied nach Jahrzehnten

 

Vor allem den St.-Anna-Schwestern fiel der Abschied sehr schwer. Schwester Anna Scherer (88) lebte über 65 Jahre in den Gebäuden «Marienhaus» und «St. Raphael» gleich unterhalb des St. Anna Spitals. Nun gehen auch die Schwestern, zusammen mit der ZSOpilatus, auf die Reise zum neuen Ort.

 

 

Doch bevor die Zimmer bezogen werden, besuchten die St.-Anna-Schwestern das
Kloster in Einsiedeln – organisiert und betreut durch die ZSOpilatus.

Danach ging es direkt ins neue Zuhause, dem Dominizil Oberschachen in der Gemeinde Ebikon. Anschliessend blieb sogar noch etwas Zeit, um zusammen mit den Zivilschützern einen Spaziergang um das Haus zu machen und die neuen Räumlichkeiten oder den hausinternen Gebetsraum aufzusuchen.

 

Intensive Betreuung wird geschätzt

 

Im Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohner wurde der sorgfältige Umgang der Zivilschützer sehr geschätzt – es sei nicht einfach, im hohen Alter nochmals umzuziehen. «Der Umzug war für uns alle eine grosse Belastung», gesteht Generaloberin Schwester Heidi Kälin. «Wir sind sehr dankbar für die gute Planung und Organisation durch die Stiftung und auch für die Unterstützung durch den Zivilschutz.»

 

In drei Jahren zurück ins St. Anna

 

Nun beginnen im Alterszentrum St. Anna die intensiven Bauarbeiten. Geplant ist der Umzug zurück in den aufgefrischten alten Wohnort im Sommer 2021. Mit dabei sind auch dann wieder die Betreuer der ZSOpilatus, um auch bei dieser Reise die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie die St.-Anna-Schwestern zu begleiten.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Insieme - Zusammen mit der ZSOpilatus

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Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr

Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

Insieme - auf Deutsch "gemeinsam, zusammen, miteinander" ist eine Organisation, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung stark macht. Sie fragte die ZSOpilatus um Unterstützung für die Betreuung in Ferienlagern an.

 

Ein solches Ferienlager fand mitte April 2004 im Swiss Holiday Park in Morschach statt. 15 körperlich und geistig schwerbehinderte Kinder wurden von ebenso vielen Betreuern eine Woche Betreut. Rund um die Uhr.

 

Unter der Leitung Aleksandar Gajic stellten sich die in der Behindertenbetreuung unerfahrenen Betreuer der ZSOpilatus, Lehrerinnen und Seminaristinnen der für sie nicht alltäglichen Herausforderung.

 

Die anfängliche Abneigung oder Skepsis war schnell verflogen, denn Zeit zum Nachdenken gab es nicht. Zuviele Aufgaben warteten auf die Betreuer - vom Kinder an- und umziehen, Mahlzeiten löffeln bis hin zum Windeln wechseln. Einen grossen Teil der Zeit wurde jedoch zur aktiven Freizeitgestaltung genutzt - so wurde in dieser Woche mit den Kindern viel geschwommen, gelacht und ihnen zugehört.

 

Auch wenn sich die meisten Teilnehmer die Aufgabe zunächst nicht zugetraut hatten, wurden alle positiv überrascht. So war dieser Kurs eine grosse Herausforderung und Erfahrung zugleich entsprechend könnten sich vorstellen, einen weitern Betreuungskurs zu machen.

 

Aleksandar Gajic war mit allen Kurs-Teilnehmern sehr zufrieden und sieht in der ZSOpilatus viel Potential, sich - neben dem Katastrophenschutz - auch in der Behindertenbetreuung als starke Organisation zu etablieren.

 

Teilnehmer der Betreuungskurse sollten ein gutes Mass an Sozialkompetenz und Fingerspitzengefühl mitbringen, dann steht die Teilnahme an einem interessanten, eindrucksvollen aber anstrengenden Kurs nichts im Weg. Erfahrungen im Umgang mit Behinderten Menschen sind nicht erforderlich.

 

Begegnungen zweier Generationen

Nach 2014 fand im aktuellen Jahr im Betreuungs- und Pflegeheim Kirchfeld in Horw wieder eine Verwöhnwoche statt. 15 Zivilschützer begleiteten zwischen dem 14. und 18. September 2015 die betagten Menschen beim Spielen, beim Spazieren oder auf Ausflüge hoch zum Schwendelberg oder runter zum Seehotel Sternen an die Horwerbucht.

22. September 2015

 

 

„Herzlichkeit, Offenheit und Dankbarkeit waren in den Begegnungen mit den betagten Menschen zu spüren.“ Sandro Wicki (31) ist Zugführer der Betreuungsgruppe und begleitete mit seinem Team zum zweiten Mal die Verwöhnwoche. Die ZSOpilatus, die Zivilschutzorganisation der Gemeinden Luzern, Kriens und Horw, erreichte damit betagte Personen – und vor allem die Bewohnerinnen  erfreuten sich ob der Anwesenheit der jungen Zivilschützer.

 

Einspielen mit den Zivilschützern


Für die Teilnehmenden aus dem Vorjahr war die Vorfreude gross auf die kommenden, abwechslungsreichen Tage. Einige andere Bewohnerinnen und Bewohner reagierten zu Beginn der Woche etwas verhalten auf die orange gekleideten Zivilschützer. Vertrauen wurde durch locker und humorvoll geführte Gespräche schnell geweckt und damit die Basis für gesellige Stunden beim Spielen, Spazieren und Erzählen geschaffen. Es waren Begegnungen des Respektes zwischen Jung und Lebenserfahren. Die Teilnahme an der Verwöhnwoche war den Bewohnerinnen und Bewohnern freigestellt. Um eine möglichst optimale Betreuung auf den Ausflügen zu gewährleisten, wurde jedem Zivilschützer eine betagte Person zugeteilt. 


Ausfliegen mit dem Extrabus des Postautos

Ob im Rollstuhl sitzend oder mit dem Rollator unterwegs – gespannt warteten die Bewohnerinnen und Bewohner auf die Ankunft des Postautos. Ein weiterer Ausflug in die Umgebung stand an. Gemütlich und komfortabel wurden die Gäste runter Richtung See chauffiert. Die Alpenkette zeigte sich am herbstlich bedeckten Himmel. Die Leute bestaunten die Berge und die Aussicht und erfreuten sich an Kaffee und Kuchen – in dieser Woche täglich auswärts. Alle waren sie zufrieden, und weil der Ablauf stets routinierter funktionierte, wurde die Zeit für den Aufenthalt im Restaurant Schwendelberg oder im Seehotel Sternen von Tag zu Tag ausgedehnter.


Generationen-Gespräche

Viele der Bewohnerinnen und Bewohner mussten im Leben hart arbeiten, den zweiten Weltkrieg miterleben und schwierige Situationen, wie Verluste von Angehörigen überstehen und verarbeiten. Die Erzählungen waren für die Zivilschützer beeindruckend und zum Teil auch ergreifend. Mit der Verwöhnwoche erhielten sie somit Einblick in das Leben früherer Generationen, und umgekehrt brachten der Besuch und die gemeinsam verbrachte Zeit mit den jüngeren Menschen wieder etwas Abwechslung in den Alltag der Betagten. Dies macht den Einsatz hier auch besonders Sandro Wicki: „Es ist ein schönes Gefühl, unmittelbar zu merken, dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern Freude bereiten.“

 

Text und Fotos: Andreas von Deschwanden, Mediengruppe

14.04.2015

„Wir sind mehr als nur Liftersatz für die Betagten“

 

Im Betagtenzentrum Kirchmättli in Horw wird zwischen dem 16. März und dem 24. April 2015 der Lift saniert. Die ZSOpilatus stellt zwölf Personen zur Verfügung, die den Bewohnern während dem Liftausfall beim Ab- und Aufstieg helfen sowie den Rollator nach unten und volle Einkaufstaschen nach oben tragen. Zwei Zivilschützer erzählen über Begegnungen, Dankbarkeit und Köstlichkeiten, die durch den Magen gehen.

14. April 2015 

 

Thomas Felder (30, Pflegemitarbeiter) sowie Nicolà Vital (26, Medizinstudent) sind am Ostersonntag zwischen 8.00 und 17.00 Uhr eingeteilt und absolvieren aktuell eine Zwei-Wochen-Schicht. Sie sind Teil eines Teams, welches während insgesamt sechs Wochen für die Betagten im Einsatz ist. Denn im Betagtenzentrum Kirchmättli wird während dieser Zeit der Lift saniert. Die Bewohner schätzen die junge Unterstützung auf dem Weg hinaus ins Dorf und zurück ins Zimmer über maximal fünf Etagen und 100 Treppenstufen.

Thomas und Nicolà, in der ZSOpilatus seid ihr dem Team der Betreuer zugeteilt. Euer Wissen aus Beruf und Studium könnt ihr somit sinnvoll anwenden.

Nicolà: Wir sind uns natürlich den Umgang mit Menschen gewohnt und haben Spass daran. Als Betreuer haben wir hier die Möglichkeit, uns auf die zu betreuende Personen ohne Zeitdruck einzulassen. Dies kann in Form von Gesprächen oder Hilfestellungen im Alltag sein. Allerdings erledigen unsere Kollegen aus anderen Berufen die Arbeit als Betreuer sicherlich genau so gut wie Thomas und ich.
Thomas: Bei mir ist es ähnlich. Zudem habe ich dem Zivilschutz zu verdanken, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe: Die Arbeit in der Pflege bereitet mir viel Freude und Genugtuung – auch hier in Horw ist dies so.

Unterscheidet sich dieser Einsatz hier stark von weiteren Einsätzen in Alters- oder Pflegeheimen?

Nicolà: Bei meinem letzten Einsatz als Betreuer waren ich und meine Kollegen beim Zügeln der Bewohner vom Betagtenzentrum Dreilinden in das Betagtenzentrum Eichhof beteiligt. Wir waren für die Betreuung der umziehenden Bewohnerinnen und Bewohner zuständig. Jeder Zivilschützer war den ganzen Tag für eine betagte Person verantwortlich. Unsere Hauptaufgabe beim jetzigen Einsatz besteht darin, den Bewohnern den Alltag ohne Lift zu erleichtern, eigentlich weniger die Betreuung der Betagten selbst.
Thomas: … und in solchen Situationen zeigt sich, wie stark vor allem ältere Menschen den Bezug zum Pflegepersonal schätzen. Sie sind ja oft ihre erste Ansprechperson.

Ergeben sich mit euch auch spannende Gespräche?

Nicolà: Viele Bewohner erzählen uns aus früherer Zeit oder lassen sich durch uns an ihre Enkel oder gar Urenkel erinnern. Ein Bewohner interessiert sich sehr für Politik und diskutierte mit uns auch über die aktuellen Kantonsratswahlen. Ein anderes beliebtes Gesprächsthema ist zum Beispiel die Musik.

Veränderte sich der Bezug der Bewohner zu euch während dem Einsatz über zwei Wochen?

Nicolà: Bereits zu Beginn wurde unser Einsatz geschätzt. Die Leute sind sehr freundlich und die Wertschätzung hoch. Beinahe jeden Tag werden wir mit Kuchen und Süssigkeiten beschenkt. Nicht nur der Bezug zu den Bewohnerinnen und Bewohnern wächst, auch die anderen Zivilschützer lernt man immer besser kennen. Daraus entsteht eine entspannte und freundliche Arbeitsatmosphäre, was sich natürlich auch positiv auf die Bewohner auswirkt.
Thomas: Wir sind mittlerweile mehr als lediglich Liftersatz für die Bewohner.

Was wird euch aus diesem Einsatz in besonderer Erinnerung bleiben?

Nicolà: Dass viele ältere Personen sehr viel Freude und Interesse an jungen Menschen haben. Dies wird mir bei jedem Einsatz als Betreuuer wieder bewusst.
Thomas: Überraschende Gespräche und zufriedene Menschen. Die Menschen hier schätzen und mögen uns. Dies spürten wir schnell. Die positiven Gefühle schaukeln sich gegenseitig auf. Ich war auch anwesend, als die Bewohner plötzlich wieder Klavier spielten und dabei frühere Talente sicht- und hörbar wurden. Ich schätze diese Art von Einsätzen in der ZSOpilatus.

Ansprechpersonen an der Bleicherstrasse
Die ZSOpilatus ist eine der grössten Zivilschutzorganisation in der Zentralschweiz. Sieben Personen arbeiten auf der Geschäftsstelle an der Bleicherstrasse in Luzern. Unter der Leitung von Kommandant Werner Fischer führen sie die ZSOpilatus organisatorisch und administrativ und warten das Material und die technischen Anlagen der Gemeinden.

Rückgabe nach Dienstpflicht

 

Die ZSO-Kleider sind Arbeitskleider – somit entstehen auch immer wieder Risse oder andere Beschädigungen. Nach kurzer Absprache mit der ZSOpilatus, können die kaputten Kleider kostenlos gegen neue eingetauscht werden.

Nach Beendigung der Dienstpflicht eines Zivilschützers, muss der komplette Satz an die ZSOpilatus retourniert werden – selbstverständlich frisch gewaschen.

 

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe


Datum (von - bis) Bezeichnung Status

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

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Was machen eigentlich Zivilschützer? Viele Menschen wissen nicht, welche Arbeiten Zivilschützer während ihrer Einsatztage verrichten. Der Film der ZSOpilatus gewährt einen Einblick. Pioniere stellen Waldwege instand, Betreuer verbringen Zeit mit Betagten und die Gruppe des Kulturgüterschutzes hilft dem Verkehrshaus der Schweiz beim Umzug seines Lagers.

 

Zivilschützer sind nicht nur vor der Kamera zu sehen, sie standen auch dahinter. Eine kleine Gruppe Zivilschützer mit Filmerfahrung plante, drehte und schnitt den Film selbst, um eine kostenneutrale Produktion zu ermöglichen.

 

Adrian Spring, C Info ZSOpilatus

Frage:

Wer muss Zivilschutz leisten?

 

Antwort:

In den Zivilschutz eingeteilt wird, wer an der Rekrutierung, welche gemeinsam mit der Armee durchgeführt wird, für zivilschutztauglich befunden wurde. Diese Pflicht dauert neu bis zum 40. Altersjahr. Die Schutzdienstpflicht beginnt mit dem Jahr, in dem die Pflichtigen 20 Jahre alt werden, und dauert bis zum Ende des Jahres, in dem sie 40 Jahr alt werden. Der Bundesrat kann die Schutzdienstpflicht für den Fall eines bewaffneten Konflikts erhöhen. (gilt ab 01.01.2004)

 

 

Frage:

Besteht auch eine Schutzdienstpflicht nach dem Militär?

 

Antwort:

Wenn man 50 Militär-Diensttage, oder mehr geleistet hat, so besteht keine Verpflichtung Zivilschutz zu leisten. (gilt ab 01.01.2004)

 

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Gesetzgebung

 

Wo findet man ausführliche Informationen über die aktuelle Gesetzgebung?

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Als aktiver Zivilschützer haben Sie die Möglichkeit, sich für freie Kurse online anzumelden. Und das geht ganz einfach:

 

> Sie suchen sich Ihren Wunschkurs aus unser Kursliste aus.

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Schweiss, Dreck und Kameradschaft – die Cobra-Formation gibt vollen Einsatz im Entlebuch

 

Es sind Wege, die wohl nur wenige Menschen jemals begehen werden und trotzdem lohnt sich die harte Arbeit der über 90 Zivilschützer mitten in den steilen Hängen in Marbach und im Schutzwald Schüpfheim. Die Cobra-Formation kämpft sich eine Woche lang durch Dreck und Schlamm.

 

Man muss etwas ausholen, um den genauen Grund für die diesjährige Einsatzwoche der Cobra-Formation zu erklären. Mit Schaufeln, Pickeln und Motorsägen bauen und buddeln die Zivilschützer in mehreren Gruppen verschiedene Wege im Wald oberhalb von Marbach und im Schutzwald Schüpfheim.

 

Was im ersten Moment nach Wanderwegen zur Erholung scheint, entpuppt sich jedoch als wichtigen Teil für die Arbeit der Förster vor Ort. Der Wald bei Marbach liegt nämlich in einem sehr steilen und dadurch sehr schwer zugänglichen Gelände. Um den Försterarbeiten des Schutzwaldes Rechnung zu tragen, sind diese «Begehungswege» von enormer Wichtigkeit.

 

Harte Arbeit mit zwei Zielen

 

Im Mittelpunkt der strengen Einsatzwoche im Entlebuch steht sicherlich die Arbeit in den Wäldern, die vom Amt Landwirtschaft und Wald (LAWA) in Auftrag gegeben wurde. Auf ein weiteres Ziel setzt Silvan Schwander, Chef der Cobra-Formation – nämlich auf die Kameradschaft.

 

Im Unterschied zu den meisten anderen Zivilschutzeinsätzen gehen die Zivilschützer in dieser Woche nach getaner Arbeit nicht wie üblich nach Hause, sondern übernachten gemeinsam im «Haus an der Emme» in Schüpfheim.

 

„Obwohl die meisten Zivilschützer von der Reisedistanz her problemlos zu Hause übernachten könnten, bleiben wir bewusst zusammen, essen miteinander und lassen den Tag gemeinsam ausklingen. Dies stärkt die Beziehung und das Vertrauen untereinander, was im Ernstfall im Zivilschutz von enormer Wichtigkeit ist,“ sagt Silvan Schwander.

 

Ein Netz von Wegen

 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Cobra den Weg durch den Schlamm bahnt. Auch in den letzten Jahren wurde das Netz der Begehungswege im Schutzwald immer wieder erweitert. Meistens unter ähnlich strengen Bedingungen: tiefer Schlamm, tiefe Temperaturen und manchmal sogar bei Schneefall.

 

Aber die Arbeit zahlt sich aus. So kann zum einen der Fortbestand der Artenvielfalt in den Wäldern durch die Förster gezielt optimiert werden und zum anderen bleibt die Cobra weiterhin ein stark eingespieltes Team für Einsätze der ZSOpilatus.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe


Juni 2007: Die Cobra räumt in Entlebuch auf

Unter der Leitung von Patrizio Pelliccia waren die Zivilschützer im Rahmen des jährlichen Wocheneinsatzes in Sörenberg tätig.

 

Cobra_Entlebuch.pdf

Ursula Perret

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Kulturgüterschutz der ZSOpilatus: Mehr als nur Kisten schleppen!

Es sind die heiligen Schätze in jedem Kloster: Gemälde grosser Persönlichkeiten, beeindruckende Statuen oder mannshohe Kruzifixe. Wenn diese Objekte auf Reisen gehen, braucht es Fingerspitzengefühl – wie jenes der ZSOpilatus.

 

 

Das Kapuzinerkloster Wesemlin in Luzern hat eine wegweisende Umstrukturierung hinter sich. Man hat beschlossen, das Kloster soweit umzubauen und zu erneuern, dass nun neben der religiösen Gemeinschaft der Kapuziner ein Zentrum für ambulante Medizin sowie klosternahes Wohnen unter einem Dach möglich sind. Um diese Umbauten zu ermöglichen, brauchte es Platz. Aus diesem Grund mussten zuerst gewisse Kulturgüter wie Gemälde, Statuen oder alte Messgewänder vorsichtig umplatziert oder vorübergehend ausser Haus versetzt werden – der perfekte Einsatz für den Kulturgüterschutz der ZSOpilatus.

 

Stück für Stück hin und zurück

 

Vor den Umbauarbeiten im Kloster Wesemlin wurde ein Teil der Kulturgüter im Kloster St. Anna Gerlisberg untergebracht. Seit gut zwei Jahren ist der Umbau nun abgeschlossen und die Schätze wurden in der Woche vom 13. bis 17. März 2017 nun endlich wieder Stück für Stück ins Kloster Wesemlin rückgeführt.

 

Sorgfältig verpackt gehen die Gemälde, Kruzifixe oder Statuen auf Reisen. Im Kloster Wesemlin angekommen, packt ein Team der ZSOpilatus die Kulturgüter behutsam aus und befreit sie vom Staub. Das Tragen von Handschuhen und sorgfältiges Arbeiten ist dabei von höchster Priorität.

 

Nicht jeder darf mitarbeiten – Zusatzausbildung Kulturgüterschutz

 

Simon Wälti, Leiter des Kulturgüterschutzes, packt aus.

 

Der Umgang mit den wertvollen Kulturgütern muss geschult werden. In einem speziellen Lehrgang können Zivilschützer sich zum Kulturgüterschutz-Spezialisten weiterbilden lassen. „Es wird die Sensibilisierung mit den Gütern und dem Material gelernt, sowie die Inventarisierung. Diese ist nicht nur für einen sauberen Überblick im Kloster wichtig, sondern bei einem Katastrophenfall kann schnell entschieden werden, welche Kulturgüter an welchen Standorten gesichert werden müssen“, erklärt Simon Wälti vom Kulturgüterschutz.

 

Simon Wälti gefällt die Arbeit mit Kulturgütern sehr. Es sei unheimlich spannend, in die ehrwürdigen Mauern von Klostern zu gelangen und dadurch mit unterschiedlichen Schätzen in Berührung zu kommen.

 

Gegenseitig profitieren

 

Die Freude an der Arbeit merkt auch Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizerischen Kapuziner. Er ist bei den Umzügen der ZSOpilatus immer dabei und schätzt die Zusammenarbeit und vor allem auch das Fachwissen der Zivilschützer sehr. Seiner Meinung nach wäre das grosse Projekt der Umstrukturierung des Kapuzinerklosters Wesemlin ohne die Unterstützung der ZSOpilatus nicht möglich gewesen.

 

Nun ruhen die Schätze wieder in den altehrwürdigen Mauern des Klosters Wesemlin.

 

Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizerischen Kapuziner mit Simon Wälti und Dominik Zietlow vom Kulturgüterschutz der ZSOpilatus.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

Frage:

Ich wohne in der Altstadt Luzern, an der Weggisgasse 25. Nun möchte ich wissen, wo mein Schutzraum ist.

 

 

 

Antwort:

Für die Schutzraumzuteilung ist die Hauptabteilung Zivilschutz des Kantons Luzern  zuständig. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.zivilschutz.lu.ch

 

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Frage:

Wie hoch ist der Wehrpflichtersatz?

 

Antwort:

Gemäss Wehrpflichtersatzgesetz (WPEG) haben Schweizer Bürger, die ihre Wehrpflicht im Militär- oder Zivilschutzdienst nicht oder nur teilweise erfüllen einen Ersatz in Geld zu leisten. Die Ersatzabgabe beträgt 3 Prozent des taxpflichtigen Einkommens, mindestens aber 400 Franken.

 

Für jeden im Zivilschutz gleisteten Diensttag reduziert sich die Wehrpflichtersatzabgabe um 4 Prozent. Um die Ersatzabgabe nicht bezahlen zu müssen, hätte ein Angehöriger des Zivilschutzes theoretisch in einem Jahr 25 Diensttage zu leisten.

 

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Die ZSOpilatus hat einen Bestand von 1500 Personen, welche selbstständig oder zur Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, dem Gesundheitswesen und den technischen Betrieben eingesetzt werden.

 

Die ZSOpilatus ist in 6 Formationen mit unterschiedlichem Aufgabengebiet gegliedert:

Neue Luzerner Zeitung berichtet über Heimeinsatz

Beim Tanznachmittag im Krienser Heim Zunacher schaute die Neue Luzerner Zeitung vorbei und veröffentlichte am 11. Juni 2016 einen ausführlichen Bericht über den Einsatz.

14. Juni 2016

 

 (zum Vergrössern anklicken)

 

 

Adrian Spring, Mediengruppe

Wohlfühlwochen – ZSOpilatus im Betagtenzentrum

Sie sind gern gesehene Gäste in den Betagtenzentren Zunacher und Grossfeld in Kriens: Die jungen Männer der ZSOpilatus. Einmal im Jahr unterstützt die ZSOpilatus die von den Betagtenzentren organisierten Wohlfühlwochen. Nebst abwechslungsreichen Ausflügen und Aktionen bleibt viel Zeit für die sonst eher seltenen Gespräche zwischen Jung und Alt.

7. Juni 2016

Die Fahrzeuge der ZSOpilatus stehen vor dem Betagtenzentrum Grossfeld in Kriens bereit, denn an diesem Montagnachmittag steht ein Ausflug in Tonis Zoo in Rothenburg auf dem Programm. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich am Vorabend für diesen Ausflug angemeldet haben, steigen voller Vorfreude in die Fahrzeuge ein. Die Zivilschützer der ZSOpilatus helfen beim Einstieg, geben Halt und verstauen die Rollstühle im Kofferraum. Die vorsichtige Fahrt kann losgehen.

 

Spezialprogramm im Betagtenzentrum

 

Es sind Wohlfühlwochen. Ein Spezialprogramm, das die Betagtenzentren, zusammen mit der Unterstützung der ZSOpilatus, einmal im Jahr durchführen. Nebst Ausflügen in den Zoo oder auf Bauernhöfe erwartet die Bewohnerinnen und Bewohner auch verschiedene Aktionen im Betagtenzentrum. Eine Getränkebar erfrischt mit Säften, oder entspannende Nackenmassagen lösen ein Gefühl von Ferien aus. Während diesen Wochen hilft die ZSOpilatus in verschiedenen Aufgaben tatkräftig mit. Da geschieht es mal, dass ein Zivilschützer als Tanzpartner zum Einsatz kommt.

 

Die ZSOpilatus ist motiviert

 

Bruno Barmettler, Mitglied des Führungsteams der Heime Kriens, schätzt die Zusammenarbeit mit der ZSOpilatus sehr. „Ich erlebe die Zivilschützer sehr motiviert. Sie haben einen freundlichen und aufgestellten Umgang mit den Bewohnern. Und das Schöne dabei ist, Jung und Alt kommen so richtig ins Plaudern.“ Aus dem Alltag kennt Bruno Barmettler das Bedürfnis der Bewohnerinnen und Bewohner für ein gemütliches Gespräch. Viel zu oft käme dieses mit dem Pflegepersonal zu kurz. Es fehle schlichtweg die Zeit.

 

Schon mehrfach bei den Wohlfühlwochen im Einsatz stand David Gebbers der ZSOpilatus: „Ich bin immer wieder beeindruckt, was beispielweise ein Ausflug bei den Bewohnern auslöst. Man spürt richtig die Freude und Dankbarkeit.“

Und auch das Interesse an Gesprächen ist ihm nicht entgangen. „Es ist erstaunlich, wie gerne die Bewohner reden. So kann man gut zwei Stunden in ein Gespräch verwickelt sein.“ Aber es gebe natürlich auch anspruchsvollere Aufgaben, vor allem im Umgang mit demenzkranken Bewohnern, so Gebbers.

 

Wohlfühlwochen auch im nächsten Jahr

 

Nach einer Stunde in Toni’s Zoo und vielen gesammelten Eindrücken geht es wieder zurück nach Kriens. Bruno Barmettler freut sich mit den Bewohnerinnen und Bewohner und ist sich sicher, dass es nicht die letzte Wohlfühlwoche mit der ZSOpilatus war.

 

Artikel und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Möchten Sie wissen, wer bei der ZSOpilatus für welche Anliegen zuständig ist?

Dann finden Sie hier eine Übersicht unserer Ansprechpersonen, mit denen Sie direkt Kontakt aufnehmen können.

 

Oder möchten Sie noch mehr über uns erfahren?

Dann benutzen Sie das Kontaktformular. Gerne beantworten wir Ihre Fragen und

selbstverständlich freuen wir uns auch über Ihre Anregungen und Kommentare.

Silvan Schwander
Chef Cobra, Maj
 
 
Pascal Müller
Chef Stv Cobra, Hptm
ZIELgerichtet, KUNDENorientiert und KOSTENbewusst
Wenn Sie mehr erfahren wollen über uns und unsere Aufgabengebiete dann steht Ihnen unser umfassendes Leitbild im PDF-Format zur Verfügung.

 

 

Leitbild ZSOpilatus

Zurück ins neue Glück – die ZSOpilatus packt kräftig mit an

Nach 22 Monaten Umbau zog das Alters- und Pflegeheim Unterlöchli wieder in das frisch sanierte Gebäude zurück. Auch die ZSOpilatus war dabei und hatte alle Hände voll zu tun. Doch bevor dies möglich war, gab es viel Organisatorisches zu klären.

 

Umziehen in ein neues Zuhause ist immer mit grossem Aufwand verbunden. Noch aufwändiger wird es, wenn ein Alters- und Pflegeheim mit 58 Bewohnerinnen und Bewohnern von Luzern nach Emmenbrücke zieht. Im November 2015 musste dies das Alters- und Pflegeheim Unterlöchli aufgrund Um- und Ausbaus der eigenen vier Wände bewältigen. Deshalb zogen die Bewohnerinnen und Bewohner vor zwei Jahren übergangsweise in das Betagtenzentrum Herdschwand in Emmenbrücke.

 

Nach 22 Monaten des Umbaus und langen Wartens durften die Bewohnerinnen und Bewohner wieder in die frisch renovierten Zimmer einziehen. Genau für diesen Umzug kam die ZSOpilatus wieder zum Einsatz.

 

ZSOpilatus wieder dabei

 

Bereits beim Umzug ins Betagtenzentrum Herdschwand im Jahr 2015 packte die ZSOpilatus fleissig mit an. Beim diesjährigen Umzug zurück ins Unterlöchli brachten 15 motivierte Zivilschützer in Zusammenarbeit mit einem Zügelunternehmen die Möbel und Habseligkeiten wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück. Dass bei so vielen Gegenständen auch mal spezielle Güter wie eine Kreissäge, Rohrschellen oder Dartpfeile zum Vorschein kommen, ist keine Überraschung.

 

Viel Organisation im Voraus

 

Damit es bei den vielen Zimmern und Möbeln kein Durcheinander gab, wurden die einzelnen Lampen, Sessel, Fernseher und Kommoden zuvor mit Etiketten bestückt. So ist klar, welche Stücke in welche Zimmer gehören, und es ist unmöglich, dass es zu Verwechslungen kommt. Vor Ort gab ein Plan Auskunft, wo welche Möbel im jeweiligen Zimmer platziert werden sollen. Diese detaillierten und aufwendigen Vorbereitungsmassnahmen waren für einen reibungslosen Ablauf wichtig, der geglückt ist.

 

Endlich wieder zurück

 

Nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Unterlöchli, sondern auch für das Pflegepersonal ist der Umzug eine wahre Freude. Denn die Zeit in den Räumlichkeiten des Herdschwands war keineswegs eine Verbesserung im Vergleich zum sanierungsbedürftigen Unterlöchli. Das in die Jahre gekommene Herdschwand war leerstehend, da dafür bereits ein Neubau errichtet worden ist.

 

Nachdem in den Zimmern die Kisten und Möbel mithilfe der ZSOpilatus fertig ausgepackt und eingeräumt wurden, reisten die Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem Car und der Betreuung der ZSOpilatus an den neuen, altbekannten Ort.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

Erinnerungen wecken im Verkehrshaus Luzern – Betreuungseinsatz mit Betagten

Die Zentralschweiz blieb zum Glück in den letzten Jahren vor grossen Naturkatastrophen verschont – daher ist mehr Zeit vorhanden für Einsätze im Sinne der Gesellschaft. So ist ein Ausflug ins Verkehrshaus Luzern mit verschiedenen Bewohnern von Betagtenzentren möglich und hat bei ihnen viele Erinnerungen geweckt.

 

 

In den Betagtenzentren der Stadt Luzern gehören Ausflüge mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zum Alltag, meist jedoch nur zu zweit. Ein Ausflug mit einer ganzen Gruppe ist sehr selten – es fehlen schlicht die organisatorischen Mittel, um mehrere Rollstühle zu transportieren oder die Betreuung der Bewohner vor Ort zu gewährleisten.

 

Deshalb war es ein ganz besonderer Tag, als im Juni 2017 gleich vier Einsatzfahrzeuge der ZSOpilatus beim Betagtenzentrum Wesemlin vorfuhren. Vierzehn Zivilschützer waren während einer ganzen Woche im Einsatz, um den Betagten einen Ausflug ins Verkehrshaus der Schweiz zu ermöglichen.

 

Auffrischungskurs vor dem Einsatz

 

Bevor die ersten Rollstühle eingeladen wurden, startete die Woche mit einem Auffrischungskurs. Obwohl die Zivilschützer des Bereichs Betreuung im Umgang mit Bewohnern von Betagtenzentren geschult sind, werden vor den Einsätzen die wichtigsten Informationen wiederholt. Dies kann beispielsweise der fachmännische Umgang mit sehbehinderten Menschen sein oder wie ein Rollstuhl richtig zusammengeklappt wird.

 

Von Tür zu Tür

 

Insgesamt nahmen etwa 70 bis 75 Bewohner während einer Woche an den Ausflügen teil. Sie setzten sich aus den Betagtenzentren Wesemlin, Steinhof, Dreilinden und Bergli zusammen. Pro Halbtag wurde jeweils eine Gruppe vom Betagtenzentrum ins Verkehrshaus gefahren, vor Ort betreut und danach wieder zurückgebracht. Eine grosse logistische Leistung, die von der ZSOpilatus im Vorfeld genau geplant werden musste.

 

Ein Ort, der Erinnerungen weckt

 

Bei den meisten Bewohnern ist der letzte Besuch im Verkehrshaus der Schweiz bis zu 30 Jahre her. So erstaunte es die Bewohner nicht nur, was sich in dieser Zeit im Verkehrshaus alles verändert hatte – bei den historischen Trämmli, Zügen und Autos wurden zahlreiche, schon lange vergessene Erinnerungen wieder geweckt: Vor einem Skilift aus früheren Zeiten erzählte eine Bewohnerin, dass das Skifahren früher nur den Männern erlaubt war und sie dies nicht gerecht fand, oder dass die Damen früher zwar Fahrrad fahren durften, jedoch nur im Faltenjupe. Es sind diese kleinen Geschichten, die diesen Tag auch für die jungen Zivilschützer unvergesslich machten.



Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

WK_Modul_Umgang mit Behinhderung.ppt

Daniel Schwerzmann

Chef Betreu, Hptm

 

Erika Lori

Coaching
Chef Betreu, Hptm
 

Folgende Reglemente stehen den Zivilschützern der ZSOpilatus zur Verfügung:

 

Dienstreglement der ZSOpilatus

Dienstliche Anordnung Führen von Dienstfahrzeugen

ZSOpilatus erfüllt Wünsche – Einsatz für den Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz

 

Für den Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz und die ZSOpilatus steht eine ereignisreiche Woche auf dem Programm: Die Zivilschützer unterstützen den Verein bei vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflügen – nicht irgendwelche, sondern ganz nach den individuellen Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner.

 

 

Endlich wieder einmal eine entspannende Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, eine gemütliche Fahrt auf einer Kutsche oder einfach nur am Quai spazieren – es ist eine Woche der grossen und kleinen Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner des Blinden-Fürsorge-Vereins Innerschweiz. In der Aktivwoche Ende Juni stehen zehn Zivilschützer der ZSOpilatus dem Personal des Pflegeheims tatkräftig zur Seite.

 

Programm auf Wunsch

 

Bereits im Januar konnten die Bewohnerinnen und Bewohner mittels eines Fragebogens mitteilen, welche Herzenswünsche in ihnen schlummern. Nebst vorgegebenen Vorschlägen wie beispielsweise Minigolf zu spielen, einen WM-Match zu schauen oder zu grillieren, gab es auch die Möglichkeit eigene Ideen vorzuschlagen. Dadurch konnte ein fünftägiges Programm erstellt werden, in welchem sich die Bewohnerinnen und Bewohner nach Lust und Laune eintragen konnten. 

 

Zivilschutz gefordert

 

Ein solch facettenreiches Programm ist auch für die Betreuer der ZSOpilatus kein Alltag. Der Morgen beginnt mit diversen Einsätzen auf den Abteilungen, bei denen sich die Zivilschützer individuell mit den Bewohnerinnen und Bewohner beschäftigen: Spiele spielen, Gespräche führen – einfach da sein.

 

Gegen Mittag folgen die grösseren Ausflüge wie zum Beispiel in die Guetzlifabrik Willisau, wo die Unterstützung im Bereich des Transports liegt. Vorsichtig helfen die Zivilschützer beim Ein- und Aussteigen und sind gleichzeitig auch eine Stütze bei der Besichtigung der Fabrik.

 

Wer es rassig möchte, der wird in einem Doppelfahrrad einmal um das Haus gefahren. Dabei treten die Zivilschützer kräftig in die Pedale, der Beifahrer geniesst die Fahrt.

 

 

Erste Zusammenarbeit

 

Der Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz arbeitet zum ersten Mal mit der ZSOpilatus zusammen und ist bis jetzt sehr zufrieden, wie Christina Albisser vom Verein mitteilt. Die Idee dazu sei von einer neuen Mitarbeiterin gekommen, die bereits in einem anderen Betagtenzentrum sehr gute Erfahrungen mit dem Zivilschutz sammeln konnte. Die Anfrage des Vereins nahm die ZSOpilatus sehr gerne entgegen und unterstützte die Planung auch bereits im Vorfeld.

 

Nach dieser ereignisreichen und spannenden Woche wird es wohl nicht die letzte Zusammenarbeit zwischen dem Blinden-Fürsorge-Verein und der ZSOpilatus gewesen sein.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe


 

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Neues Bekleidungskonzept – Vorteile und Chancen für die Zivilschützer der ZSOpilatus

Der Kanton Luzern hat vor zwei Jahren ein einheitliches Bekleidungskonzept für die Zivilschutzorganisationen verabschiedet. Nun ist jeder Zivilschützer selber für seine Kleider verantwortlich. Diese Änderung freut nicht nur die ZSOpilatus, sondern schliesst eine Lücke, die schon lange offen war.

 

 

Seit letztem Jahr erhalten die Zivilschützer bei der Grundausbildung neben dem Wissen und den obligaten Stempeln im Dienstbüchlein nun einen eigenen Satz an ZSOpilatus-Kleidern.

 

Neue Kleider auch für bestehende Zivilschützer

 

Jene Zivilschützer die schon länger bei die ZSOpilatus sind, haben nun ebenfalls einen eigenen Satz Kleider erhalten. Diese wurden in mehreren Einsatztagen im April und Mai 2018 bei der ZSOpilatus verteilt. Dank guter Vorbereitung und dem Einsatz vor Ort, wurden zügig die richtigen Grössen für alle Männer gefunden.

 

Eigenverantwortung für Zivilschützer

 

Noch bis im letzten Jahr konnten die Zivilschützer nach einem Einsatztag ihre gebrauchte ZSO-Wäsche in der Zentrale abgeben und neue fassen. Die schmutzige Wäsche wurde anschliessend durch die ZSOpilatus gereinigt. Doch damit ist nun Schluss. Die Kleider müssen zuhause aufbewahrt und auch selber gepflegt und gewaschen werden.

 

ABC wissensabfrage Vorlage

Sandsackaabfüllanlage Inbetriebnahme

Erika Lori, Hauptmann 

Leiterin Administration

Telefon +41 41 208 85 23

erika.lori(a)zsopilatus.ch

  • Mitglied der Geschäftsleitung
  • Planung und Koordination der Dienstanlässe
  • Coaching Chef Betreuung

Zeitnachweisblatt

Stabsstelle

Leitung

Josef Bucher, Oberleutnant 

Mitarbeiter Technik

Telefon +41 41 208 88 89

josef.bucher(a)zsopilatus.ch

  • Wartung der Zivilschutzanlagen
  • Reparaturarbeiten duchführen
  • Bewirtschaftung des Einsatzmaterials
  • Betreuung des Fahrzeugparks

Michel Birrfelder, Hauptmann 

Leiter Technik

Telefon +41 41 208 85 26

michel.birrfelder(a)zsopilatus.ch

  • Mitglied der Geschäftsleitung
  • Wartung der technischen Infrastruktur
  • Beschaffung und Unterhalt Material

Ursula Perret, Fourier 

Mitarbeiterin Administration

Telefon +41 41 208 85 24

ursula.perret(a)zsopilatus.ch

  • Empfang
  • Kursabrechnungen
  • Mannschaftsverwaltung
  • Zu- und Wegzüge der Schutzdienstpflichtigen

 

Marco Pieren wird neuer Kommandant der ZSOpilatus

 

Marco Pieren übernimmt im Frühjahr 2019 die Führung der Zivilschutzorganisation Pilatus (ZSOpilatus). Er tritt die Nachfolge von Werner Fischer an, der in Pension geht. Der 42-jährige Pieren ist seit 2015 nebenamtlich stellvertretender Kommandant und Stabschef der ZSOpilatus.


Beruflich leitet Marco Pieren derzeit die Administration bei der Feuerwehr der Stadt Luzern. Zuvor war der gelernte Hochbauzeichner jahrelang in der Privatwirtschaft in verschiedenen Funktionen tätig. Parallel schloss er diverse Weiterbildungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Unternehmensentwicklung und –führung ab. Aktuell absolviert er eine Fortbildung in Public Management.

 

Seine Karriere im Zivilschutz startete Marco Pieren 1999 als Soldat in der ZSO Emme. 2003 trat er in die ZSOpilatus ein. Ein Jahr später erfolgte die Beförderung zum Leutnant und zum stellvertretenden Chef des Schnelleinsatzelementes Cobra, für dessen Neuausrichtung er mitverantwortlich war. 2015 erhielt er mit der Ernennung zum stellvertretenden Kommandanten der ZSOpilatus den Grad eines Hauptmanns und 2017 denjenigen eines Majors. Der 42-jährige lebt mit seiner Partnerin in Luzern.

 

«Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, die Organisation in die Zukunft zu führen. In meiner 15-jährigen Tätigkeit habe ich die ZSOpilatus von Grund auf sehr gut kennengelernt», sagt Marco Pieren.

 

Martin Merki, Präsident der Zivilschutzkommission und Sozial- und Sicherheitsdirektor der Stadt Luzern, sagt: «Ich bin erfreut, dass wir mit Marco Pieren einen ausgewiesenen Kenner im Bereich Milizorganisation als neuen Kommandanten der ZSOpilatus gefunden haben. Marco Pieren verfügt über eine langjährige Führungserfahrung und ist kompetent in strategischen und konzeptionellen Aufgaben. Er bringt damit die besten Voraussetzungen zur Führung der ZSOpilatus mit.»

 

Marco Pieren wird seine Stelle Anfang 2019 antreten und im Laufe des Frühjahres das Kommando von Werner Fischer übernehmen. Der 64-jährige Fischer geht im März 2019 in Pension. Er arbeitet seit 25 Jahren beim Zivilschutz in Luzern. Unter seiner Leitung wurden zwei Zivilschutzreformen, die Aufhebung der Anlage im Sonnenbergtunnel und der Zusammenschluss der Organisationen aus Luzern, Kriens und Horw zur ZSOpilatus umgesetzt. Seit 2004 ist er Kommandant der ZSOpilatus. Seine langjährigen Dienste werden ihm bestens verdankt.

 

Polycom WK Modul 13

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In einem kurzen Film zeigt die ZSOpilatus, wie sich die Zivilschützer für die Gemeinschaft einsetzen. Den Film produzierten ebenfalls Zivilschützer.

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Andrea Moser

Chef  FU, Kpl