Marc Bühlmann, Major

Stv. Kommandant / Stabschef

Telefon +41 41 208 85 22

marc.buehlmann(a)zsopilatus.ch

  • Finanzen und Controlling
  • Ausbildungskonzepte
  • Coaching des Milizkaders

In einem kurzen Film zeigt die ZSOpilatus, wie sich die Zivilschützer für die Gemeinschaft einsetzen. Den Film produzierten ebenfalls Zivilschützer.

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Leistungsprofil ZSOpilatus

Das Leistungsprofil der ZSOpilatus richtet sich an unsere Partnerorganisationen, die Behörden unserer Vertragsgemeinden, das Milizkader der ZSOpilatus sowie an Dritte, welche die Leistungen der ZSOpilatus in Anspruch nehmen können.

 

Es bietet einen Überblick über die ZSOpilatus, ihre Formationen, der möglichen Leistungen, des Einsatzmaterials und den Schutzanlagen in unserem Dispositiv. 

Das Leistungsprofil bezweckt, unsere Möglichkeiten zur Unterstützung im Ereignisfall einfach und strukturiert aufzugzeigen. Grundsätzlich werden Personal und Material gemeinsam in den Einsatz gebracht. Der Verleih von Einsatzmaterial wird daher restriktiv gehandhabt. 

 

In unseren Wiederholungskursen soll die Fachkompetenz unserer Milizangehörigen vertieft und erweitert und insbesondere die Führungs- und Einsatzkompetenz gesteigert werden. Dabei soll die grösstmögliche Wertschöpfung und Synergien zwischen Trainieren von Fertigkeiten und öffentlichen Nutzen geschaffen werden. Dies erreichen wir mit Einsätzen für Institutionen in unseren Vertragsgemeinden und bei Arbeiten im öffentlichen Interesse.

 

Leistungsprofil ZSOpilatus.pdf (1.8 MB)

Mehrjahresplanung 13 Betreuer

Umstellung bringt Chance

 

Da die ZSOpilatus nicht genügend Kleider an Lager hatte, um alle Zivilschützer einzukleiden, wurde gleich eine komplett neue Kollektion angeschafft. Diese Chance wurde genutzt, um fehlende Kleider zu integrieren. Vor allem bei Einsätzen bei tiefen Temperaturen waren die bisherigen Jacken nicht ausreichend – Zivilschützer mussten zum Teil selber dickere Kleider mitnehmen, um nicht zu frieren. Neu gehört zur Grundausrüstung jedes Zivilschützers eine zusätzliche wärmere Jacke, eine Mütze und ein Faserpelz.


Kommandant der ZSOpilatus Werner Fischer schätzt diese Erweiterung sehr: «Es vermag nicht zu befriedigen, wenn der Staat seine Bürger zum Dienst verpflichtet und diese nicht ausreichend ausgerüstet sind. Mit dem Bekleidungskonzept des Kantons und der persönlichen Abgabe der Kleider konnte dieser Missstand behoben werden. Ich freue mich für die Zivilschützer und sehe dies auch als Zeichen der Wertschätzung für ihre Dienste.»

 

Mehrjahresplanung 13 Pi

Mehrjahresplanungen

WK_Rollstuhl_Luga_2013

«Mit dem Zivilschutz habe ich meine Berufung gefunden»

Werner Fischer im Interview mit dem SRF Regionaljournal Zentralschweiz vom 05.03.2019

 

 

 

Den ganzen Artikel können sie hier nachlesen.

Anleitung SBB PromoCode.pdf

 

 Information SBB PromoCode.pdf

 

Links

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Polycom WK Modul 13

Marco Pieren wird neuer Kommandant der ZSOpilatus

 

Marco Pieren übernimmt im Frühjahr 2019 die Führung der Zivilschutzorganisation Pilatus (ZSOpilatus). Er tritt die Nachfolge von Werner Fischer an, der in Pension geht. Der 42-jährige Pieren ist seit 2015 nebenamtlich stellvertretender Kommandant und Stabschef der ZSOpilatus.


Beruflich leitet Marco Pieren derzeit die Administration bei der Feuerwehr der Stadt Luzern. Zuvor war der gelernte Hochbauzeichner jahrelang in der Privatwirtschaft in verschiedenen Funktionen tätig. Parallel schloss er diverse Weiterbildungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Unternehmensentwicklung und –führung ab. Aktuell absolviert er eine Fortbildung in Public Management.

 

Seine Karriere im Zivilschutz startete Marco Pieren 1999 als Soldat in der ZSO Emme. 2003 trat er in die ZSOpilatus ein. Ein Jahr später erfolgte die Beförderung zum Leutnant und zum stellvertretenden Chef des Schnelleinsatzelementes Cobra, für dessen Neuausrichtung er mitverantwortlich war. 2015 erhielt er mit der Ernennung zum stellvertretenden Kommandanten der ZSOpilatus den Grad eines Hauptmanns und 2017 denjenigen eines Majors. Der 42-jährige lebt mit seiner Partnerin in Luzern.

 

«Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, die Organisation in die Zukunft zu führen. In meiner 15-jährigen Tätigkeit habe ich die ZSOpilatus von Grund auf sehr gut kennengelernt», sagt Marco Pieren.

 

Martin Merki, Präsident der Zivilschutzkommission und Sozial- und Sicherheitsdirektor der Stadt Luzern, sagt: «Ich bin erfreut, dass wir mit Marco Pieren einen ausgewiesenen Kenner im Bereich Milizorganisation als neuen Kommandanten der ZSOpilatus gefunden haben. Marco Pieren verfügt über eine langjährige Führungserfahrung und ist kompetent in strategischen und konzeptionellen Aufgaben. Er bringt damit die besten Voraussetzungen zur Führung der ZSOpilatus mit.»

 

Marco Pieren wird seine Stelle Anfang 2019 antreten und im Laufe des Frühjahres das Kommando von Werner Fischer übernehmen. Der 64-jährige Fischer geht im März 2019 in Pension. Er arbeitet seit 25 Jahren beim Zivilschutz in Luzern. Unter seiner Leitung wurden zwei Zivilschutzreformen, die Aufhebung der Anlage im Sonnenbergtunnel und der Zusammenschluss der Organisationen aus Luzern, Kriens und Horw zur ZSOpilatus umgesetzt. Seit 2004 ist er Kommandant der ZSOpilatus. Seine langjährigen Dienste werden ihm bestens verdankt.

 


Marco Pieren, Oberstleutnant

Kommandant 

Telefon +41 41 208 85 21

marco.pieren(a)zsopilatus.ch

  • Leitung der Geschäftsstelle
  • Führung der Milizorganisation

Stabsstelle


Alkohol und Drogen

 

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Benedikt Rigert, Leutnant

Fachverantwortlicher Anlagen und Material

Telefon +41 41 208 77 18

benedikt.rigert(a)zsopilatus.ch

  • Planung und Organisation des Fachbereichs
  • Sicherstellung der Einsatzbereitschaft
  • Wartung, Unterhalt und Reparaturen

ZSOpilatus

Bleicherstrasse 41

6003 Luzern

Telefon 041 208 85 24

 

 

Unser Schalter ist geöffnet:

Montag bis Freitag:  

8.30 bis 12.00 Uhr &

13.30 bis 16.30 Uhr

ABC Wissensabfrage Lösungen

ZSOpilatus – Horw, Kriens und Luzern

Andrea Moser

Chef  FU, Oblt

Kulturgüterschutz und Cobra der ZSOpilatus in koordinierter Übung mit der Feuerwehr Stadt Luzern

Die Einsatzübung vom 10. Mai 2019 war eine grossangelegte und koordinierte Übung der Zivilschützer der ZSOpilatus und der städtischen Feuerwehr. Insbesondere wurde die Zusammenarbeit bei einem Gebäudebrand mit Kulturgütern geübt.

 

 

Kulturgüterschutz der ZSOpilatus übt mit der Feuerwehr Stadt Luzern

 

Am 10. Mai 2019 fand im Konservatorium Dreilinden und der Luzerner Feuerwache in der Kleinmatt eine koordinierte Übung der ZSOpilatus mit der Feuerwehr der Stadt Luzern statt. Dabei wurde die wichtige Schnittstelle zwischen den beiden Organisationen bei einem Gebäudebrand mit Kulturgütern erprobt. 

 

Die ZSOpilatus verfügt mit dem Kulturgüterschutz über eine wirksame Einheit, um sensible Kulturgüter wie beispielsweise Gemälde oder antike Möbel vor Schäden zu bewahren. Ihm sind speziell ausgebildete Zivilschützer zugeteilt, die sich vertieft und unter Anleitung von Experten mit der fachgerechten Handhabung der zu schützenden Objekte auseinandersetzt.

 

Von der Theorie zur Praxis

 

Die Übung begann mit einer allgemeinen Orientierung am frühen Morgen im Kreise der Zivilschützer durch Experten des KGS zum Umgang mit sensiblen Kulturgütern. Bis zum Mittag war eine mobile Kulturgut-Sammelstelle beim Konservatorium aufgebaut. Anschliessend wurde die Anfahrt zum Kulturgüterschutzraum für die notfallmässige Einlagerung der zu schützenden Kulturgüter gezeigt.

 

Am Nachmittag begann dann der organisationsübergreifende, kooperative Teil der Übung, die über fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte. In der Feuerwache und beim Konservatorium wurden diverse Posten absolviert. Unter anderem wurde die Vorgehensweise der Feuerwehr (Einsatzplanung) bei einem Brand erläutert und die Spezialabteilungen inkl. Fahrzeugpark vorgestellt. Dabei kooperierten die gemischt aus Zivilschützern und Feuerwehrleuten zusammengesetzten Gruppen, um sich auch untereinander besser kennenzulernen.

 

 

Durch Kooperation zu einer optimaleren Ereignisbewältigung

 

Die Übung bezweckte die Vertiefung der gemeinsamen Einsatzkompetenzen, bei einem Brandereignis die Abläufe klar zu koordinieren und die jeweiligen Fähigkeiten der Organisationen zu kennen. Somit ist im Ernstfall die Zusammenarbeit effizienter und die Schnittstellen sind bekannt.

 

Der Kommandant der ZSOpilatus, Marco Pieren, äusserte sich optimistisch, dass sich die Zusammenarbeit der beiden Organisationen positiv weiterentwickelt. Im Oktober findet als nächster Schritt eine weitere gemeinsame Übung zum Thema «Elementarereignisse» statt.

 

 


 

Text: Tristan Glatthard, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: David Künzler, ZSOpilatus Mediengruppe

Ansprechpersonen an der Bleicherstrasse

Die ZSOpilatus ist eine der grössten Zivilschutzorganisation in der Zentralschweiz. Sechs Personen arbeiten auf der Geschäftsstelle an der Bleicherstrasse in Luzern. Unter der Leitung von Kommandant Marco Pieren führen sie die ZSOpilatus organisatorisch und administrativ und warten das Material und die technischen Anlagen der Gemeinden.

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Insieme - Zusammen mit der ZSOpilatus

01.05.04

Insieme - auf Deutsch "gemeinsam, zusammen, miteinander" ist eine Organisation, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung stark macht. Sie fragte die ZSOpilatus um Unterstützung für die Betreuung in Ferienlagern an.

 

Ein solches Ferienlager fand mitte April 2004 im Swiss Holiday Park in Morschach statt. 15 körperlich und geistig schwerbehinderte Kinder wurden von ebenso vielen Betreuern eine Woche Betreut. Rund um die Uhr.

 

Unter der Leitung Aleksandar Gajic stellten sich die in der Behindertenbetreuung unerfahrenen Betreuer der ZSOpilatus, Lehrerinnen und Seminaristinnen der für sie nicht alltäglichen Herausforderung.

 

Die anfängliche Abneigung oder Skepsis war schnell verflogen, denn Zeit zum Nachdenken gab es nicht. Zuviele Aufgaben warteten auf die Betreuer - vom Kinder an- und umziehen, Mahlzeiten löffeln bis hin zum Windeln wechseln. Einen grossen Teil der Zeit wurde jedoch zur aktiven Freizeitgestaltung genutzt - so wurde in dieser Woche mit den Kindern viel geschwommen, gelacht und ihnen zugehört.

 

Auch wenn sich die meisten Teilnehmer die Aufgabe zunächst nicht zugetraut hatten, wurden alle positiv überrascht. So war dieser Kurs eine grosse Herausforderung und Erfahrung zugleich entsprechend könnten sich vorstellen, einen weitern Betreuungskurs zu machen.

 

Aleksandar Gajic war mit allen Kurs-Teilnehmern sehr zufrieden und sieht in der ZSOpilatus viel Potential, sich - neben dem Katastrophenschutz - auch in der Behindertenbetreuung als starke Organisation zu etablieren.

 

Teilnehmer der Betreuungskurse sollten ein gutes Mass an Sozialkompetenz und Fingerspitzengefühl mitbringen, dann steht die Teilnahme an einem interessanten, eindrucksvollen aber anstrengenden Kurs nichts im Weg. Erfahrungen im Umgang mit Behinderten Menschen sind nicht erforderlich.

 

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Planungevakuierungen

WK Modul Polycom 13

1. Notsituationen.pptx

Diverse Downloads

Vortrag zur Hygiene 1.ppt

3. Kommunikation.docx

Notsituationen WK Modul 15

Eine Woche zum Wohlfühlen mit der ZSOpilatus

Die ZSOpilatus organisiert jährlich zwei abwechslungsreiche Wohlfühlwochen zusammen mit den Betagtenzentren Zunacher und Grossfeld in Kriens. Konzerte, Massage-Morgen, Ausflüge, Grillplausch, Tanz und vieles mehr bereichern den Alltag – so auch diese Woche. Ich habe mich mit einer Seniorin unterhalten.

 

Eine einzige ältere Dame sitzt in der hauseigenen Cafeteria als ich ankomme. Auf dem Tisch vor ihr liegt eine Zeitung, nebendran steht eine halb ausgetrunkene Tasse Kaffee mit einem kleinen Schöggeli. «Hend Sie das welle?», werde ich bald nach unserer Begrüssung gefragt. Mit verschmitztem Blick schiebt sie dieses auf dem Tisch in meine Richtung, ich könne das besser vertragen als sie.

Wirklich in Frage stellen wollte ich dies nicht, widersprechen ohnehin nicht. Dankend nehme ich die Süssigkeit an und versuche sie nicht allzu gierig auszupacken und zu verspeisen. Sie lächelt. Mein Gegenüber ist eine sehr gepflegte Erscheinung, schlank, wohlfrisiert, die Kleidung farblich aufeinander abgestimmt, die Lesebrille dezent schwarz, ein paar Falten, die Stimme manchmal etwas zittrig, aber die klaren Augen und das freundliche Lächeln strahlen dafür umso mehr.

 

«Ich bin keine gute Tänzerin…»

Viel über sich erzählen möchte sie nicht, «dafür sind Sie bestimmt nicht gekommen, oder?». Viel lieber berichtet sie gleich von den bisherigen Ereignissen der Wohlfühlwoche. Sie sei eigentlich nie eine gute Tänzerin gewesen. «Ich hatte Glück, dass mein Mann das so gut konnte. Er hat geführt, ich bin halt mitgegangen. Wenn das einer gut macht, dann kann man als Frau dabei “gar kei schlächti Gattig mache, wüssed Sie“.» Trotzdem wollte sich die rüstige Rentnerin den Start in die Wohlfühlwoche nicht entgehen lassen und war pünktlich um 10 Uhr bereit für das Atelier «Bewegen mit Musik». 

Auch auf den «Tanz in den Mai» Anlass wollte sie nicht verzichten. Zu schöner Musik, darunter viele ältere Stücke die sie aus ihrer Jugend kennt, wurde gesungen, geklatscht und getanzt. «Früher hatte ich mehr Bammel vor solchen Sachen, aber in meinem Alter muss man ja niemandem mehr imponieren», meint sie mit einem Zwinkern, «obschon einige junge Herren vom Zivilschutz auch mitgetanzt haben!»

 

Musik scheint jung zu halten

Grundsätzlich mag die Seniorin Musik sehr. In ihrem Zimmer in der Wohngruppe läuft oft das Radio. Sie hört gerne deutschsprachige oder Mundartmusik, «da verstehe ich wenigstens was die singen», lacht sie. Deshalb hat sie sich auch sehr auf die «musikalischen Delikatessen» in der hauseigenen Kapelle gefreut. Sie habe schon viele schöne Konzerte oder sogar Theateraufführungen so erlebt, es sei immer spannend zu sehen, was für die Bewohnerinnen und Bewohner auf die Beine gestellt wird.

 

Zwischen Saftbar und Frühlingserwachen

Inzwischen hole ich uns an der Saftbar nebenan zwei Gläser mit Multivitaminfruchtsaft. Ein Zivilschützer der ZSOpilatus betreut die Bar und dekoriert die Getränke mit frisch geschnittenem Obst. «Jetzt wo diese Bar hier ist kommen glaube ich schon mehr Leute in die Cafeteria. Ist ja auch schön, mal etwas anderes!» 

Sie sei am Mittwoch schon hier gewesen und habe mit einem Zivilschützer geplaudert und etwas getrunken. Zwischendurch sei es sogar so schön sonnig gewesen, dass ein kurzer Spaziergang im Park möglich war. Die ältere Dame ist zwar ohne Gehhilfe unterwegs, wenn sie bei einem Zivilschützer einhängen könne, sei sie aber schon sicherer auf den Beinen, gerade wenn der Boden nicht ganz eben sei und sie statt diesem lieber die blühende Flora um sich herum bestaunt.

 

Der nächste wichtige Termin steht an

Ich mache mich langsam wieder auf den Weg und begleite die Dame zum Aufzug. «Ich muss schauen, dass ich pünktlich zum Mittagessen auf der Wohngruppe bin, nicht dass mir dann nichts mehr übrigbleibt», witzelt sie. Nach dem Essen werde sie sich ein kleines Mittagsschläfchen gönnen, schliesslich finde am Abend der Grillplausch statt, es komme ein Unterhalter vorbei, da müsse sie fit sein.

Ich bedanke mich für das schöne Gespräch, verabschiede mich und gehe zurück zu meinem Auto. Meine Notizen werfe ich auf den Beifahrersitz und muss lächeln: die ZSOpilatus scheint bei ihrem Einsatz so einiges richtig gemacht zu haben.

 

 

Bilder Ausflug Wallfahrtskirche Hergiswald

 

 

  


 

Text: Dino Christen, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengrupp

Umzug nach 100 Jahren – ZSOpilatus begleitet das Alterszentrum St. Anna ins Domizil Oberschachen

Das Alterszentrum St. Anna zieht um. Ein grosser Schritt für die Betagten und vor allem auch für die St.-Anna-Schwestern, welche seit mehreren Jahrzehnten in diesen Gebäuden leben. Deshalb ist es wichtig, dass alle bei diesem Umzug gut umsorgt und begleitet werden – eine wichtige Aufgabe für die Betreuer der ZSOpilatus.

 

 

Vor genau einhundert Jahren hat die Gemeinschaft der St.-Anna-Schwestern die Klinik St. Anna eröffnet. Nun werden die Gebäude des Alterszentrums saniert oder weichen einem Neubau. Dieser Entscheid bringt nun ein grosses Projekt mit sich: der Umzug an einen neuen Ort.

 

Betreuer der ZSOpilatus im Einsatz

 

Das Alterszentrum St. Anna hat für diesen Umzug die ZSOpilatus um Unterstützung angefragt. Es geht aber nicht darum, Kisten und Möbel zu schleppen, sondern vielmehr um eine intensive Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner.

 

Zusammen mit ihnen haben die Zivilschützer sorgfältig die Kisten mit den persönlichen Gegenständen gepackt. Am neuen Ort halfen sie auch gleich mit, wieder alles an den richtigen Orten zu verstauen. Um den Bewohnen den Umzug möglichst angenehm zu gestalten, fotografierten die Zivilschützer zudem mit dem Handy am alten Ort die Einrichtung, um diese später wieder möglichst so einzuräumen, wie es sich die Betagten gewohnt waren.

 

Abschied nach Jahrzehnten

 

Vor allem den St.-Anna-Schwestern fiel der Abschied sehr schwer. Schwester Anna Scherer (88) lebte über 65 Jahre in den Gebäuden «Marienhaus» und «St. Raphael» gleich unterhalb des St. Anna Spitals. Nun gehen auch die Schwestern, zusammen mit der ZSOpilatus, auf die Reise zum neuen Ort.

 

 

Doch bevor die Zimmer bezogen werden, besuchten die St.-Anna-Schwestern das
Kloster in Einsiedeln – organisiert und betreut durch die ZSOpilatus.

Danach ging es direkt ins neue Zuhause, dem Dominizil Oberschachen in der Gemeinde Ebikon. Anschliessend blieb sogar noch etwas Zeit, um zusammen mit den Zivilschützern einen Spaziergang um das Haus zu machen und die neuen Räumlichkeiten oder den hausinternen Gebetsraum aufzusuchen.

 

Intensive Betreuung wird geschätzt

 

Im Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohner wurde der sorgfältige Umgang der Zivilschützer sehr geschätzt – es sei nicht einfach, im hohen Alter nochmals umzuziehen. «Der Umzug war für uns alle eine grosse Belastung», gesteht Generaloberin Schwester Heidi Kälin. «Wir sind sehr dankbar für die gute Planung und Organisation durch die Stiftung und auch für die Unterstützung durch den Zivilschutz.»

 

In drei Jahren zurück ins St. Anna

 

Nun beginnen im Alterszentrum St. Anna die intensiven Bauarbeiten. Geplant ist der Umzug zurück in den aufgefrischten alten Wohnort im Sommer 2021. Mit dabei sind auch dann wieder die Betreuer der ZSOpilatus, um auch bei dieser Reise die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie die St.-Anna-Schwestern zu begleiten.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Materialinventar Betreuungsanhänger

Zusammenschluss dreier Gemeinden

 

Am 1. Juli 2001 haben sich die drei Gemeinden Horw, Kriens und Luzern zusammengeschlossen und eine zeitgemässe, effiziente und kostengünstige Organisation - die ZSOpilatus - gegründet. Und das mit Erfolg. Innert kurzer Zeit wurden die Ueberbestände reduziert und die laufenden Kosten massiv gesenkt. Gleichzeitig hat sich die ZSOpilatus weiterentwickelt und inzwischen auch eine Sondereinheit - die Cobra - aufgebaut. Zivilschutz, eine anscheinend verstaubte und teure Organisation. Das war einmal!

 

 

Die ZSOpilatus ist durch einen Gemeindevertrag geregelt. Sie wird von einer Kommission mit je zwei Vertreterinnen oder Vertretern der beteiligten Gemeinden geführt.

ZSOpilatus

Bleicherstrasse 41

6000 Luzern 4

Telefon 041 208 85 22

Telefax 041 208 85 39

 

Unsere Schalter sind geöffnet

Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr

Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr

leitung

Heinz Muster

Feuerwehrmann

 

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01.07.2001

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Übersicht über unser Dienstleistungen

 

- Unterstützung bei der Bewältigung von Nothilfesituationen

- Schutz und Hilfeleistung der Bevölkerung

- Einsatz und Ausbildung zum Nutzen der Gemeinschaft

 

Diese Dienstleistungen erbringen wir stets ZIELgerichtet, KUNDENorientiert und KOSTENbewusst.

 

Mehr dazu finden Sie im Leitbild.

Wiederholungskurs für eine gute Vorbereitung – Pionier-WK der ZSOpilatus

 

Bereit sein für den Ernstfall – diese Verantwortung trägt die ZSOpilatus. Deshalb sind Wiederholungskurse ein wichtiger Bestandteil für Zivilschützer. Neue Maschinen werden geschult, gelernte Techniken wiederholt.

 

 

Es ist viel los auf dem Gelände des Ausbildungszentrums der ZSOpilatus in Sempach. Es steht ein Wiederholungskurs der Pioniere auf dem Programm bei dem etwa 70 Zivilschützer in zwei Gruppen verschiedene Übungen absolvieren.

 

Auf sechs Posten wird geschult

 

Nachdem die Kursleitung am Montag alles für die sechs Posten fertig vorbereitet und durchgespielt hat, ging es am Dienstag für die erste Hälfte los. In Gruppen von jeweils sechs Zivilschützern nahmen sie die einzelnen Posten in Angriff.

 

Einer der Posten beinhaltet das Wiederauffrischen mit dem Fahren des Puchs. So richtig knifflig wurde die Übung dann aber mit Anhänger und rückwärts. Der Anhänger wurde vorher korrekt und sicher geladen – auch dies muss geübt werden.

 

Neue Maschinen und Elektrizität

 

In einem weiteren Posten wurde auf die Gefahren von Elektrizität aufmerksam gemacht. Bei einem Beispiel eines mit Wasser vollgelaufenen Kellers wurde gezeigt, wie man herausfinden kann, ob das Wasser unter Strom steht und wie man damit umgeht. Etwas mehr Geschicklichkeit benötigte man für die Absolvierung eines weiteren Postens. Hier war das Ziel, einen ca. 450 kg schweren Baumstamm zu transportieren. Zur Verfügung standen nur Seile und eine neu angeschaffte Seilwinde.

 

Es sei auch wichtig, dass neue Geräte in den Wiederholungskursen geschult werden, obwohl diese meistens einfacher in der Bedienung seien, sagt Oberleutnant Elia Merzaghi. Beim Posten mit den Abbauhämmern kam ebenfalls ein neuer Kompressor zum Einsatz. Mit Schutzbrillen und Pamir ausgerüstet, bohrten sich die Zivilschützer Stein um Stein durch die Betonplatte.

 

Wissen wieder aufgefrischt

 

Nach zwei strengen Tagen haben die Pioniere ihr Wissen in Theorie als auch Praxis erneuert und sind startklar für ihre nächsten Einsätze. Die investierte Energie zahlt sich aus, denn gut vorbereitet zu sein, ist das Wichtigste, um bei einem Ernstfall richtig und mit viel Sicherheit im Gefühl handeln zu können.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Umzug in neues Stadtarchiv – die ZSOpilatus mit Samthandschuhen im Einsatz

Seit diesem Jahr hat Luzern ein neues Stadtarchiv im Stadtteil Reussbühl. Nun werden Dokumente und Ordner als auch Kulturgüter von verschiedenen Orten in das neue Archiv gebracht. Dabei unterstützt die ZSOpilatus unter anderem die Umzugsarbeiten der Bilder der Hofbrücke.

9. Oktober 2015

 

Das neue Stadtarchiv der Stadt Luzern ist seit Kurzem fertiggestellt. Nun gilt es, die wertvollen Kulturgüter an diesen neuen Ort zu bringen und einzulagern. Nicht nur Akten aus dem Archiv selbst, sondern auch diverse Kunstschätze. Es ist Anfang Oktober 2015. Heute steht ein besonderer Umzug von biblischen Gemälden statt, die in einem Schulhaus mitten in Luzern lagern: die Brückenbilder der Hofbrücke von Luzern. Der Kulturgüterschutz der ZSOpilatus zügelt sie ins neue Stadtarchiv der Stadt Luzern.

 

Hofbrücke verschwindet – Brückenbilder bleiben

 

Im 16. Jahrhundert verfügte Luzern noch über eine weitere Holzbrücke vom Schwanenplatz bis zur Hofkirche. Wie die Kapellbrücke war auch die Hofbrücke mit dreieckigen Gemälden in den Balkenkonstruktionen geschmückt. Diese erzählten beim Gang zur Kirche das Alte Testament, beim Gang zurück das Neue Testament.

 

Nachdem die Hofbrücke im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde, lagerte die Stadt die rund 120 Holztafeln an verschiedenen Orten ein. Nach Einlagerungen in den Museggtürmen und dann später in einer Zivilschutzanlage waren die Tafeln nun seit vier Jahren in einem klimatisierten Raum im Schulhaus Hubelmatt untergebracht. Nun kommen die wertvollen Gemälde in das neu erbaute Stadtarchiv, neben der Kantonsschule Reussbühl. Bei diesem Umzug kommt die ZSOpilatus ins Spiel.

 

Umzug in neues Stadtarchiv

Im Schulhaus Hubelmatt prüft und sichtet Restauratorin Liselotte Wechsler jede einzelne Holztafel. Dies sei wichtig, um einen möglichen Befall von Mikroorganismen zu entdecken und diese zu beseitigen. Schliesslich sollen keine Pilze in das neue Stadtarchiv gebracht werden. Nach dieser Prüfung verpacken die Zivilschützer der ZSOpilatus sorgfältig die dreieckigen Tafeln in Luftpolsterfolien. Bei diesem Einsatz dienen nur Samthandschuhe als Ausrüstung. Im neuen Stadtarchiv angekommen, werden die Tafeln in die neue professionelle Lagerung installiert. In diesem musealen Aushang werden die Tafeln nebst weiteren Kulturgütern unter besten klimatischen Bedingungen gelagert und für die Zukunft erhalten.

 

Führung durch Archiv denkbar

 

Da die Brückenbilder bis anhin nicht optimal gelagert werden konnten, weilten sie in der Vergangenheit hinter verschlossenen Türen. Nun könnten sie besser präsentiert werden, und auch Führungen im neuen Stadtarchiv wären denkbar, meint Theresia Gürtler von der Kulturgüterschutz-Kommission der Stadt Luzern. Eine erste Möglichkeit dazu gibt es bald: An den Tagen der offenen Tür, am 13. und 14. November, kann das neue Stadtarchiv von Luzern entdeckt werden.

 

Das neue Stadtarchiv in Ruopigen

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

 

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Herzlich Willkommen

 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über unsere Unternehmen. Suchen Sie ein bestimmte Dienstleistung oder möchten Sie sich einfach über die letzten Aktivitäten informieren?

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu unserem Angebot haben.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Das ZSOpilatus-Team

 

 

 

ABC wissensabfrage Vorlage

Sandsackaabfüllanlage Inbetriebnahme

Zeitnachweisblatt

ZIELgerichtet, KUNDENorientiert und KOSTENbewusst
Wenn Sie mehr erfahren wollen über uns und unsere Aufgabengebiete dann steht Ihnen unser umfassendes Leitbild im PDF-Format zur Verfügung.

 

 

Leitbild ZSOpilatus

Copyright der Bilder
Jegliche Verwendung der hier gezeigten Bilder ist ohne ausdrückliche Genehmigung der ZSOpilatus untersagt. Anfragen für die Verwendung richten Sie bitte an info(a)zsopilatus.ch

 


Silvan Schwander
Chef Cobra, Maj
 
 
Pascal Müller
Chef Stv Cobra, Hptm

Der Zivilschutz ist Trumpf

Die Betreuer der ZSOpilatus waren in diesen Herbst für zwei Woche mit Bewohnern des Betagtenzentrums Dreilinden unterwegs. Diesen Mittwoch stand ein Ausflug zum Trumpf-Buur im Erholungsgebiet Riedholz in Ebikon auf dem Programm. Für alle ein unvergesslicher Tag.

 

 

Vorfreude lag in der Luft, als die Betreuer der ZSOpilatus die Bewohner des Betagtenzentrums Dreilinden zu den bereitstehenden Autos geleiteten. Heute sollte es bei goldenem Herbstwetter in den Trumpf-Buur nach Ebikon gehen.

Insgesamt waren bei dem Ausflug sechs Zivilschützer zugegen, die sich um das Wohlergehen der betagten Personen kümmerten, während drei weitere Zivilschützer im Dreilinden verblieben. Unterstützt wurden sie dabei von einer Pflegekraft und dem Aktivierungsteam des Betagtenheims. 

 

Zwei Wochen Betreuung im Betagtenzentrum Dreilinden

Die zwei Wochen im Dreilinden standen ganz im Zeichen des Verwöhnens und Geniessens. Während die Betreuer am Morgen jeweils den Pflegekräften bei der Arbeit zur Hand gingen, die Post verteilten oder mit einzelnen Senioren einen Einkaufsbummel in der Stadt machten, begleiteten sie die Bewohner am Nachmittag bei verschiedenen Ausflügen in der Region Luzern.

So wurde unter anderem Tonis Zoo besucht, ein Film im Verkehrshaus Filmtheater angeschaut oder Würste im Wald gebrätelt. Ziel der beiden Wochen war, den Alltag der Bewohner aufzulockern und Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, lässt sich ein Betreuer zitieren.

 

Auszeit im Trumpf-Buur

In der Zwischenzeit waren Zivilschützer und Senioren in der Wirtschaft Trumpf-Buur angekommen. Kaffee und Kuchen gebe es erst nach dem Spaziergang, teilte einer der Betreuer spasseshalber mit, was unter den Anwesenden allgemeines Gelächter auslöste. Trotzdem beteiligten sich dann alle gerne an der körperlichen Ertüchtigung.

Der Weg führte zuerst an verschiedenen von Eseln, Ziegen, einem Pony und Gänsen bevölkerten Tiergehegen vorbei. Durch den herbstlichen, sonnendurchschienenen Wald ging es danach zurück zur Wirtschaft. 

 

 

Dort angekommen gab es in der urchigen Buuren-Stube Kaffee und selbstgemachten Früchtekuchen. Ein bisschen Musik wäre schön, bemerkte eine Seniorin, die früher in der Trachtengruppe Horw engagiert war, dann könnte getanzt werden.

Da leider keiner der Betreuer des Handörgelispiels mächtig war, trug die Seniorin gleich selbst zur heiteren Stimmung bei, indem sie verschiedene Anekdoten von früher zum Besten gab.

 

Wertvolle Zusammenarbeit

Die Arbeit des Zivilschutzes sei sehr wertvoll, bemerkte die Chefin des Aktivierungsteams während der Verköstigung und ergänzte, dass die Zusammenarbeit mit den Betreuern wie immer sehr gut funktioniere.

Auch das vertraute Verhältnis zwischen Senioren und Betreuern der ZSOpilatus während des Ausflugs zeigte, dass der zweiwöchige Einsatz für alle Seiten ein Gewinn war.

 

Und so verabschiedeten sich die Bewohner des Betagtenzentrums nach einem ereignisreichen Tag mit einem Lächeln im Gesicht – Ziel erreicht!

 

 

 


 

Text: Sebastian Schenk ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengruppe

Zivilschutz und Feuerwehr – Ein starkes Team

 

Zivilschutz und Feuerwehr sind in der Stadt Luzern nicht nur am gleichen Ort zuhause – auch sonst verbindet die beiden Organisationen viel. Um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, wurde im letzten Monat eine grosse gemeinsame Übung durchgeführt.

 

 

Für Marco Pieren, seit Anfang 2019 Kommandant der ZSOpilatus, war es ein doppeltes Heimspiel. Pieren, der vor seiner Tätigkeit als Kommandant beim Zivilschutz während 2½ Jahren als Leiter Administration bei der Feuerwehr Stadt Luzern engagiert war, sieht sich als Bindeglied zwischen den beiden Organisationen. Er möchte die Zusammenarbeit einsatz- und szenarioorientiert intensivieren. 

 

Während am 10. Mai dieses Jahres bereits eine Übung zum Thema Kulturgüterschutz stattfand, stand heute die Bekämpfung von Elementarereignissen und die Besichtigung der Autobahn-Notzugänge im Zentrum. 

 

An der Übung nahmen von Seiten des Zivilschutzes das Kader der Schnelleinsatz-Formation Cobra, der Chef Pioniere sowie weitere Mitglieder des Kaders teil. Seitens der Feuerwehr war der Stützpunkt Rettung, Öl-/ Elementarwehr anwesend.

 

Besichtigung Werkhof Horw und gemeinsames Mittagessen

Der gemeinsamen Übung vorgelagert war am Morgen ein zivilschutzinterner Besuch des neuen Standorts für die Befüllung von Sandsäcken im Werkhof der Gemeinde Horw. Die Feuerwehr Horw als Partner für die Ereignisbewältigung und die Sand + Kies AG als Lieferant für den Sand sind in unmittelbarer Nähe. Der wettergeschützte Standort und die Infrastruktur des Werkhofes eignen sich ideal, um im Fall einer Überschwemmung rasch und zielgerichtet reagieren zu können. 

 

Nach einer Information über diverse interne Projekte in der Zentrale der ZSOpilatus folgte ein leckeres gemeinsames Mittagessen mit der Feuerwehr „eine Tür weiter“. Im grossen Gemeinschaftsraum wurden während des Essens erste Kontakte geknüpft und Gedanken zur nachmittäglichen Übung ausgetauscht. 

 

Ausrücken mit der Feuerwehr 

Gut gestärkt ging es nach dem Mittagessen zur Sache: Angehörige der Feuerwehr und Zivilschützer teilten sich in mehrere Gruppen auf, wobei sich jeweils ein Zivilschützer mit vier bis fünf Feuerwehrleuten zusammenschloss. 

 

Nun hiess es ausrücken (diesmal natürlich ohne Blaulicht) und das zugeteilte Elementarereignis übungsweise und gemeinsam bekämpfen, so z.B. die Trafostation beim Musikpavillon am Quai vor Hochwasser schützen. 

 

Mit einer Plastikplane, Holzelementen und Verstrebungen gelang dies vorzüglich. Der aufkommende Sonnenschein, der die Regenwolken vom Morgen vertrieb, trug zur guten Stimmung bei. 

 

 

Einander kennenlernen für eine starke Zusammenarbeit

Auch sonst klappte die Zusammenarbeit ausserordentlich gut und die Zivilschützer wurden vorbehaltslos in die Gruppen der Feuerwehr integriert. Es sei durchaus sinnvoll, dass der Zivilschutz die Feuerwehr bei der Abwehr von Elementarereignissen unterstütze, meinte eine Angehörige der Feuerwehr. Denn gewisse Arbeiten, wie bspw. das Aufräumen nach einem Sturm, erfordere oft zusätzlichen „Manpower“. 

 

Es sei auch sinnvoll, dass sich Zivilschutz und Feuerwehr in so einem Fall bereits kennen und wüssten, was die andere Organisation zum Einsatz beitragen könne, ergänzte ein anderer Feuerwehrmann.

 

Anschliessend erfolgte der körperlich zwar weniger strenge aber genauso wichtige Teil der gemeinsamen Übung, nämlich die Besichtigung der Notzugänge der Autobahn A2 im Raum Luzern. Es war beruhigend zu sehen, dass die Notzugänge gut erreichbar und in tadellosem Zustand sind. 

 

Nach der Übung bleibt der Eindruck, dass Zivilschutz und Feuerwehr verlässliche Partner sind, die sich bei Bedarf schnell und effizient zusammenschliessen und für die Abwehr von Elementarereignissen bestens gerüstet sind.

 

 

 


 

Text: Sebastian Schenk ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengruppe

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«Der Zivilschutz ist Gold wert»

 

Auch der Schutzwald muss gepflegt werden. Darum hat die Schnelleinsatz-Formation Cobra den Förstern unter die Arme gegriffen und unwegsames Gelände erschlossen. Eine Woche im Entlebuch voller Dreck, Schweiss und Kollegialität.

 

 

Noch leicht schläfrig tummeln sich einige Zivilschützer vor einem Lagerhaus in Schüpfheim. Es ist morgens um 7.30 Uhr, in einer halben Stunde geht es los – vom Haus an der Emme hinauf in die Schutzwälder.

Dort haben 85 Männer bewaffnet mit Schaufel, Pickel, Axt, Motorsäge und Abbruchhammer ein gemeinsames Ziel: Eine Schneise in die Wildnis treiben. Oder anders gesagt: Begehungswege für die Forstwirtschaft zu erstellen. So können die Förster leichter in das Innere des Schutzwaldes vordringen. Darum ist für Martin Langenberg, Revierförster Escholzmatt-Marbach klar: «Der Einsatz des Zivilschutzes ist Gold wert! Ohne Wege mit schwerem Werkzeug in den Wald zu stapfen ist sehr mühsam. Die ZSOpilatus erleichtert uns so unsere Arbeit.»

 

Unterwegs im Auftrag des Kantons Luzern 

 

Das Wetter ist der Cobra gewillt, die Sonne begleitet den Einsatz die ganze Woche. Doch weil der Herbst schon Einzug hält ist es am Morgen und im Schatten kühl. Gut eingepackt fahren die Männer des 3. und 4. Zuges nach Marbach, während ein zweiter Konvoi mit den ersten beiden Zügen zu einem Waldstück oberhalb von Schüpfheim unterwegs ist. 

 

Es ist Halbzeit in der Cobrawoche, darum wissen die Zivilschützer bestens was zu tun ist. Es gilt die Begehungswege fertig zu gestalten. Das heisst: Aus einem Trampelpfad entsteht ein 80 bis 120 cm breiter Weg, so der Auftrag des Amtes für Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern. Dabei liegen wortwörtlich Steine im Weg, aber auch Wurzeln, Gestrüpp, Fels und ganze Bäume.

 

Dann muss auch mal schweres Geschütz aufgefahren werden, erklärt Zugführer Patrick Rüdisüli: «Den einen Baumstrunk haben wir mit der Seilwinde aus dem Weg geräumt.» Oder um einen Felsen zu beseitigen, kommt der benzinbetriebene Abbruchhammer zum Einsatz. Und da dies in steilem Gelände passiert, ist der Zivilschützer entsprechend gesichert. Der Grossteil der Arbeit wird aber von Hand ausgeführt. Nebst pickeln und schaufeln, gehört auch der Bau von Treppenstufen und Abflussrinnen zur Arbeit der Cobra.

 

 

Sehr gutes Essen als Motivationsspritze

 

Jedes Jahr verbringt die gesamte Cobra eine Woche an einem Ort innerhalb des Kantons Luzern mit solchen oder ähnlichen Arbeiten. Sie wird dabei von einer Küchenmannschaft, diversen Fahrern und der Führungsunterstützung begleitet. Die Woche dient neben der Teambildung auch als Vorbereitung für Ernstfalleinsätze, da die Cobra als Schnelleinsatz-Formation das Bindeglied zwischen den Blaulichtorganisationen und den weiteren Formationen der ZSOpilatus bildet.

Es sei ein sinnvoller Einsatz, meinen verschiedene Männer der Cobra. Es sei zwar hart, aber man könne sich ja abwechseln mit der Arbeit. So entstehe auch Teamgeist, ja sogar eine Kameradschaft. 


Ein Lachen zaubert die Küche der Mannschaft aufs Gesicht. Für die selbstgemachte Konfitüre, die Eier aus der Region, das Frühstück, die Kürbiscrème-Suppe - ja eigentlich für alles gibt es von allen Seiten Lob. Oder um es mit einem Militärbegriff auszudrücken: «Ohne Mampf, kein Kampf.» 

 

 

 

 


 

Text: Philippe Weizenegger, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Cornelius Heggli, ZSOpilatus Mediengruppe


Juni 2007: Die Cobra räumt in Entlebuch auf

Unter der Leitung von Patrizio Pelliccia waren die Zivilschützer im Rahmen des jährlichen Wocheneinsatzes in Sörenberg tätig.

 

Cobra_Entlebuch.pdf

Benedikt Rigert

Chef Logistik, Lt

 

 

2. Hygiene.docx

Posten.xlsx

Neues Bekleidungskonzept – Vorteile und Chancen für die Zivilschützer der ZSOpilatus

Der Kanton Luzern hat vor zwei Jahren ein einheitliches Bekleidungskonzept für die Zivilschutzorganisationen verabschiedet. Nun ist jeder Zivilschützer selber für seine Kleider verantwortlich. Diese Änderung freut nicht nur die ZSOpilatus, sondern schliesst eine Lücke, die schon lange offen war.

 

 

Seit letztem Jahr erhalten die Zivilschützer bei der Grundausbildung neben dem Wissen und den obligaten Stempeln im Dienstbüchlein nun einen eigenen Satz an ZSOpilatus-Kleidern.

 

Neue Kleider auch für bestehende Zivilschützer

 

Jene Zivilschützer die schon länger bei die ZSOpilatus sind, haben nun ebenfalls einen eigenen Satz Kleider erhalten. Diese wurden in mehreren Einsatztagen im April und Mai 2018 bei der ZSOpilatus verteilt. Dank guter Vorbereitung und dem Einsatz vor Ort, wurden zügig die richtigen Grössen für alle Männer gefunden.

 

Eigenverantwortung für Zivilschützer

 

Noch bis im letzten Jahr konnten die Zivilschützer nach einem Einsatztag ihre gebrauchte ZSO-Wäsche in der Zentrale abgeben und neue fassen. Die schmutzige Wäsche wurde anschliessend durch die ZSOpilatus gereinigt. Doch damit ist nun Schluss. Die Kleider müssen zuhause aufbewahrt und auch selber gepflegt und gewaschen werden.

 


 

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Anlagen und Material

Neue Wege für den Kulturgüterschutz

 

Diesmal fand ein etwas besonderer Einsatz im Kulturgüterschutz (KGS) der ZSOpilatus statt. Eine Übung in der St. Peterskapelle mit erweiterten Schwerpunkten. Neue Gesichter in der Gruppe, neue Partner ausserhalb - der KGS im Wandel.

 

Ein etwas spezieller Einsatz

Einrücken und ein gemeinsamer Start pünktlich um 8 Uhr morgens in der Einsatzzentrale an der Bleicherstrasse – soweit noch nichts Aufregendes. Man scheint sich zu kennen innerhalb der Gruppe, man tauscht sich aus, die Stimmung ist freundschaftlich kollegial.

 

Einige Zivilschützer in der Gruppe wirken etwas stiller als andere, aus gutem Grund: Sie sind als potenzielle Interessenten für einen Gruppengattungswechsel heute zum ersten Mal an einem KGS-Einsatz dabei.

 

Der Chef des KGS der ZSOpilatus, Simon Wälti, begrüsst die Truppe und nutzt die Gelegenheit um wieder einmal die Kernaufgaben des KGS, beispielsweise die Inventarisierung schützenswerter Güter sowie die Planung der Evakuierung derer in einer Notsituation gemeinsam mit der Feuerwehr, genauer zu erläutern. Ausserdem stellt er die Truppengattung im Allgemeinen und auf personeller Ebene etwas genauer vor, insbesondere für die Neulinge in der Runde.

 

Kulturgüterschutz im personellen Wandel

Dass ständig neue Interessenten für den KGS gewonnen werden können freut Simon Wälti: «Es macht auch Sinn, dass wir neue Kräfte einarbeiten können. Nicht zuletzt auch, weil wir für mich in absehbarer Zeit einen Nachfolger finden müssen.»

 

Der KGS-Chef wird in den kommenden Jahren berufsbedingt seinen Posten an jemand Neuen weitergeben. Jedoch nicht nur ihn, sondern auch seinen Stellvertreter locken neue berufliche Wege. Es wird also gleich ein doppeltes Nachrücken in die Führung geben.

 

Zusammenarbeit mit Partnern

Bereits im Mai dieses Jahres hat der KGS gemeinsam mit der Feuerwehr der Stadt Luzern erfolgreich einen Übungseinsatz am Musikkonservatorium Dreilinden durchgeführt.

 

Die reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Partnern macht uns stärker, agiler und hilft uns, in einem Ernstfall mit vereinten Kräften kompetent handeln zu können. Seit diesem Jahr ist nun mit einer neu geschaffenen Stelle in der Denkmalpflege der Stadt Luzern ein weiterer, wertvoller Partner dazugekommen.

 

In gemeinsamer Zusammenarbeit kann von nun an viel präziser und effizienter inventarisiert werden. Als erster von drei geplanten Übungseinsätzen in dieser neuen Zusammenarbeit befindet sich der KGS in der St. Peterskapelle in der Luzerner Altstadt.

 

Kleines Schmuckstück im Herzen der Stadt

In einer eindrücklichen Führung mit vielen Hintergrundinformationen wird der Truppe die ganze Kapelle vom Dachstock bis zum Keller gezeigt. Von der im Moment stillgelegten Kirchenorgel auf der Empore bis zum Technikraum unter der Kapelle können die Kulturgüterschützer alles bestaunen.

 

Dies hat seinen Grund: «Wir werden am Nachmittag und morgen ganztägig eine Inventur vornehmen. Bilderreihen, Plastiken, ein Wandgemälde…», beginnt Simon Wälti aufzuzählen. Dabei wird den Neulingen etwas über die Schulter geschaut, die erfahreneren Kulturgüterschützer arbeiten als eingespieltes Team weiter.

 

Digitaler Notfall-Evakuationsplan

Die besonders schützenswerten Gegenstände in der Kapelle werden ausgemessen, wenn möglich abmontiert und separat vor einer weissen Wand abfotografiert, auf allfällige Schäden untersucht und nachher akribisch in eine Inventarliste eingetragen.

 

Zusätzlich wird bei besonders schweren oder sperrigen Stücken vermerkt, dass in einem Ernstfall wohl mehr Manneskraft von Nöten sein wird, um das Kulturgut in Sicherheit bringen zu können. Schliesslich wird die exakte Lage des Stücks festgehalten, damit in einem Notfall keine kostbare Zeit mit Suchen vergeudet wird.

 

Die Denkmalpflege der Stadt Luzern kann anschliessend genau priorisieren, welche Stücke in bestimmten Ernstfällen auf welche Weise geschützt werden müssen.

 

 

Kulturgüterschutz als sich entwickelnder Prozess

Nach dem praktischen Teil des Einsatzes steht ein abschliessendes Debriefing in der Zentrale an. Es wird gemeinsam kritisch hinterfragt, nach Optimierungspotenzial gesucht und sich über die beiden Tage ausgetauscht.

 

Schliesslich können auch die Neulinge in der Gruppe ihre Eindrücke schildern und sich definitiv für die Umteilung in diese Truppengattung mit verantwortungsvollem Aufgabengebiet eintragen lassen.

 

 


 

Text: Dino Christen, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengruppe

«Eigentlich wollte ich gar nicht lange bleiben»

Sie ist die gute Seele der ZSOpilatus, zieht die Fäden im Hintergrund und kein Zivilschützer kommt an ihr vorbei: Erika Lori, 58 Jahre, Leiterin Administration. Nach 30 Jahren ist nun Schluss, die Frühpensionierung ruft. Zeit für ein Gespräch.

 

Erika, seit 1989 bist du bei der ZSOpilatus im Büro tätig. Im Jahr als die Berliner Mauer fiel hast du beim Empfang gestartet und bist vor 18 Jahren zur Leiterin Administration aufgestiegen. Warum bist du so lange geblieben? 

 

Die Arbeit mit den Zivilschützernund der Zusammenhalt im Team haben mir viel Freude bereitet. Aber als ich anfing für den Zivilschutz zu arbeiten, wollte ich eigentlich gar nicht lange bleiben, denn die ersten zwei Tage musste ich nur die Karteien von 4500 Zivilschützer neu ordnen. 

 

 

Dank der Digitalisierung gehören solche Aufgaben zum Glück der Vergangenheit an. Wurde es dir nie langweilig?

 

Nein, eigentlich nicht. Aber klar, wenn es zwei, drei Jahre immer das Gleiche war, konnte es schon ein wenig langweilig werden. Aber häufig gab es ausserordentliche Anlässe, wie ein Schwingfest, das Hochwasser im Jahr 2005 oder die Flüchtlingskrise. So blieb es immer spannend. Obwohl mir in letzter Zeit der Papierdschungel schon mehr zu schaffen macht.

 

Dann scheint dein Abgang ja zum richtigen Zeitpunkt gewählt zu sein.

 

Definitiv. Vor allem auch, weil nun die nächste Generation nachkommt, zum Beispiel mit dem Kommandanten Marco Pieren, Benedikt Rigert als Fachverantwortlicher Anlagen & Materialoder meinem Nachfolger Lars Michel als Fachverantwortlicher Administration. Für sie ist es eine Chance, die Sachen anders zu machen und nicht noch die «Altlast Lori» zur Seite haben.

 

Du hast vieles erlebt in drei Jahrzehnten bei der ZSO. Welche Geschichten bleiben dir besonders in Erinnerung?

 

Gerne erinnere mich an einen Zivilschützer, der mich vor einem Betreuungseinsatz in einem Altersheim anrief und den Dienst nicht antreten wollte. Als Logistiker, der ständig unter Strom stehe, sei er nicht geeignet für diesen Einsatz. Schliesslich machte ich mit ihm ab, dass er den ersten Tag machen soll und sich dann bei mir melden kann. 

 

Und was hat er gesagt?

 

Auch nach vier Tagen kam kein Telefon. Als wir dann im Altersheim auf Besuch waren, war ich total überrascht. Der Mann hatte richtig Spass am Betreuen und wollte ab dann jedes Jahr einen solchen Einsatz leisten. 

Ich habe sogar schon erlebt, dass sich Zivilschützer umschulen liessen, weil ihnen der Dienst so gefallen hat. Solche Momente waren definitiv die Aufsteller bei meiner Arbeit.

 

Das sind schöne Momente, nun musst du dein Leben aber ohne ZSO gestalten. Was hast du vor?

 

Mit meinem Partner, der schon pensioniert ist, gibt es mit dem Wohnmobil viel zu bereisen. Als erstes geht es nach Italien – wohin genau und wie lange ist noch offen. Zeit habe ich ja jetzt genug.

 

 


 

Text: Philippe Weizenegger, ZSOpilatus Mediengruppe

Organigramm ZSOpilatus:

ZSOpilatus Organigramm.pdf

Die ZSOpilatus und ‚Spitzen Leichtathletik Luzern‘ – das passt!

Seit über 30 Jahren messen sich die besten Leichtathleten der Welt beim ‚Spitzen Leichtathletik Luzern‘. Damit beim Spektakel auf der Luzerner Allmend möglichst viele Zuschauer eine uneingeschränkte Sicht auf das Geschehen haben, zählt das OK schon seit Jahren auf die Dienste der ZSOpilatus.

 

Wenn der Startschuss erfolgt und die Zuschauer sich von den Sitzen erheben um die Sportler auf der Tartanbahn in Luzern anzufeuern, dann ist es wieder Zeit für eine weitere Ausgabe ‚Spitzen Leichtathletik Luzern‘. 

 

Es ist der grösste regelmässig stattfindende Sportanlass der Zentralschweiz und zieht jedes Jahr tausende Zuschauer auf die Luzerner Allmend.

 

Ohne Helfer? Kein Meeting

Damit ein solcher Anlass überhaupt durchgeführt werden kann, bedarf es vielen Sponsoren sowie sagenhafte 250 Helferinnen und Helfer.

 

‚Wenn wir nicht so viele Freiwillige hätten, würde es hier schon lange kein Spektakel mehr geben‘, meint Werni Niederberger auf die Frage, was man denn einmal machen würde, wenn sich nicht mehr so viele Helfer finden würden. 

 

Werni Niederberger ist schon seit mehreren Jahren für die Infrastruktur beim Meeting zuständig. Der frühere Ringer und heutige Dartspieler fügt dann sogleich nach: ‚Einen grossen Anteil hat dabei auch die ZSOpilatus‘.

 

Höchstleistungen auf und neben der Bahn

Die ZSOpilatus wurde auch dieses Jahr wieder für die Auf- und Abbauarbeiten der Infrastruktur beigezogen. 14 Pioniere zeigen während drei Tagen Höchstleistungen, wie man sie auch beim Meeting selbst erleben kann. 

 

Gemeinsam sind sie für die provisorischen Tribünen zuständigen und helfen darüber hinaus dort mit, wo sie gerade gebraucht werden. Einsatzleiter ist Pascal Fischer, welcher seit einigen Jahren die Geschicke der ZSOpilatus auf der Luzerner Allmend koordiniert.

 

‚Glücklicherweise sind in etwa immer wieder die gleichen Zivilschützer vor Ort, was die Arbeit enorm effizient macht und es uns ermöglicht, auch an anderen Orten mitzuhelfen‘ meint Pascal. 

 

Er selbst, welcher eigentlich beim Militär startete und aufgrund eines Bänderrisses zum Zivilschutz kam, ist schon seit dreizehn Jahren ein Teil der ZSOpilatus.

 

Als Team zum Erfolg

Für den Abbau sämtlicher Tribünen benötigt das Team der ZSOpilatus etwas mehr als einen halben Tag. Dies ist angesichts der Grösse dieser Tribünen eine Meisterleistung und nur möglich, da der Zug der ZSOpilatus harmoniert und sich fast blind versteht – eine echte Teamleistung eben. 

 

Pascal Fischer meint dann auch vielsagend: ‚Viel zu erklären gibt es nicht mehr. Da spielt schon eine grosse Portion Routine mit und es ist ein schönes Gefühl, den Kollegen dieses volle Vertrauen übertragen zu dürfen‘. 

 

Die Planung für 2020 hat bereits begonnen

Langsam aber sicher wird es ruhiger auf der Luzerner Allmend und nur wenig erinnert noch an die pulsierende Stimmung, welche am Vorabend herrschte. 

 

Im Hintergrund werden jedoch die Weichen bereits für das nächste Jahr gestellt. Das OK nimmt die Planung für das Meeting von 2020 in den nächsten Wochen in Angriff. 

 

Auf die Unterstützung der ZSOpilatus möchte man auch dann zählen dürfen. Das Gesuch dafür wurde jedenfalls bereits eingereicht.

 

 

 


 

Text: Silvan Krütli, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengruppe

Schweiss, Dreck und Kameradschaft – die Cobra-Formation gibt vollen Einsatz im Entlebuch

 

Es sind Wege, die wohl nur wenige Menschen jemals begehen werden und trotzdem lohnt sich die harte Arbeit der über 90 Zivilschützer mitten in den steilen Hängen in Marbach und im Schutzwald Schüpfheim. Die Cobra-Formation kämpft sich eine Woche lang durch Dreck und Schlamm.

 

Man muss etwas ausholen, um den genauen Grund für die diesjährige Einsatzwoche der Cobra-Formation zu erklären. Mit Schaufeln, Pickeln und Motorsägen bauen und buddeln die Zivilschützer in mehreren Gruppen verschiedene Wege im Wald oberhalb von Marbach und im Schutzwald Schüpfheim.

 

Was im ersten Moment nach Wanderwegen zur Erholung scheint, entpuppt sich jedoch als wichtigen Teil für die Arbeit der Förster vor Ort. Der Wald bei Marbach liegt nämlich in einem sehr steilen und dadurch sehr schwer zugänglichen Gelände. Um den Försterarbeiten des Schutzwaldes Rechnung zu tragen, sind diese «Begehungswege» von enormer Wichtigkeit.

 

Harte Arbeit mit zwei Zielen

 

Im Mittelpunkt der strengen Einsatzwoche im Entlebuch steht sicherlich die Arbeit in den Wäldern, die vom Amt Landwirtschaft und Wald (LAWA) in Auftrag gegeben wurde. Auf ein weiteres Ziel setzt Silvan Schwander, Chef der Cobra-Formation – nämlich auf die Kameradschaft.

 

Im Unterschied zu den meisten anderen Zivilschutzeinsätzen gehen die Zivilschützer in dieser Woche nach getaner Arbeit nicht wie üblich nach Hause, sondern übernachten gemeinsam im «Haus an der Emme» in Schüpfheim.

 

„Obwohl die meisten Zivilschützer von der Reisedistanz her problemlos zu Hause übernachten könnten, bleiben wir bewusst zusammen, essen miteinander und lassen den Tag gemeinsam ausklingen. Dies stärkt die Beziehung und das Vertrauen untereinander, was im Ernstfall im Zivilschutz von enormer Wichtigkeit ist,“ sagt Silvan Schwander.

 

Ein Netz von Wegen

 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Cobra den Weg durch den Schlamm bahnt. Auch in den letzten Jahren wurde das Netz der Begehungswege im Schutzwald immer wieder erweitert. Meistens unter ähnlich strengen Bedingungen: tiefer Schlamm, tiefe Temperaturen und manchmal sogar bei Schneefall.

 

Aber die Arbeit zahlt sich aus. So kann zum einen der Fortbestand der Artenvielfalt in den Wäldern durch die Förster gezielt optimiert werden und zum anderen bleibt die Cobra weiterhin ein stark eingespieltes Team für Einsätze der ZSOpilatus.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe

Zurück ins neue Glück – die ZSOpilatus packt kräftig mit an

Nach 22 Monaten Umbau zog das Alters- und Pflegeheim Unterlöchli wieder in das frisch sanierte Gebäude zurück. Auch die ZSOpilatus war dabei und hatte alle Hände voll zu tun. Doch bevor dies möglich war, gab es viel Organisatorisches zu klären.

 

Umziehen in ein neues Zuhause ist immer mit grossem Aufwand verbunden. Noch aufwändiger wird es, wenn ein Alters- und Pflegeheim mit 58 Bewohnerinnen und Bewohnern von Luzern nach Emmenbrücke zieht. Im November 2015 musste dies das Alters- und Pflegeheim Unterlöchli aufgrund Um- und Ausbaus der eigenen vier Wände bewältigen. Deshalb zogen die Bewohnerinnen und Bewohner vor zwei Jahren übergangsweise in das Betagtenzentrum Herdschwand in Emmenbrücke.

 

Nach 22 Monaten des Umbaus und langen Wartens durften die Bewohnerinnen und Bewohner wieder in die frisch renovierten Zimmer einziehen. Genau für diesen Umzug kam die ZSOpilatus wieder zum Einsatz.

 

ZSOpilatus wieder dabei

 

Bereits beim Umzug ins Betagtenzentrum Herdschwand im Jahr 2015 packte die ZSOpilatus fleissig mit an. Beim diesjährigen Umzug zurück ins Unterlöchli brachten 15 motivierte Zivilschützer in Zusammenarbeit mit einem Zügelunternehmen die Möbel und Habseligkeiten wieder an ihren ursprünglichen Ort zurück. Dass bei so vielen Gegenständen auch mal spezielle Güter wie eine Kreissäge, Rohrschellen oder Dartpfeile zum Vorschein kommen, ist keine Überraschung.

 

Viel Organisation im Voraus

 

Damit es bei den vielen Zimmern und Möbeln kein Durcheinander gab, wurden die einzelnen Lampen, Sessel, Fernseher und Kommoden zuvor mit Etiketten bestückt. So ist klar, welche Stücke in welche Zimmer gehören, und es ist unmöglich, dass es zu Verwechslungen kommt. Vor Ort gab ein Plan Auskunft, wo welche Möbel im jeweiligen Zimmer platziert werden sollen. Diese detaillierten und aufwendigen Vorbereitungsmassnahmen waren für einen reibungslosen Ablauf wichtig, der geglückt ist.

 

Endlich wieder zurück

 

Nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Unterlöchli, sondern auch für das Pflegepersonal ist der Umzug eine wahre Freude. Denn die Zeit in den Räumlichkeiten des Herdschwands war keineswegs eine Verbesserung im Vergleich zum sanierungsbedürftigen Unterlöchli. Das in die Jahre gekommene Herdschwand war leerstehend, da dafür bereits ein Neubau errichtet worden ist.

 

Nachdem in den Zimmern die Kisten und Möbel mithilfe der ZSOpilatus fertig ausgepackt und eingeräumt wurden, reisten die Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem Car und der Betreuung der ZSOpilatus an den neuen, altbekannten Ort.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

Erinnerungen wecken im Verkehrshaus Luzern – Betreuungseinsatz mit Betagten

Die Zentralschweiz blieb zum Glück in den letzten Jahren vor grossen Naturkatastrophen verschont – daher ist mehr Zeit vorhanden für Einsätze im Sinne der Gesellschaft. So ist ein Ausflug ins Verkehrshaus Luzern mit verschiedenen Bewohnern von Betagtenzentren möglich und hat bei ihnen viele Erinnerungen geweckt.

 

 

In den Betagtenzentren der Stadt Luzern gehören Ausflüge mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zum Alltag, meist jedoch nur zu zweit. Ein Ausflug mit einer ganzen Gruppe ist sehr selten – es fehlen schlicht die organisatorischen Mittel, um mehrere Rollstühle zu transportieren oder die Betreuung der Bewohner vor Ort zu gewährleisten.

 

Deshalb war es ein ganz besonderer Tag, als im Juni 2017 gleich vier Einsatzfahrzeuge der ZSOpilatus beim Betagtenzentrum Wesemlin vorfuhren. Vierzehn Zivilschützer waren während einer ganzen Woche im Einsatz, um den Betagten einen Ausflug ins Verkehrshaus der Schweiz zu ermöglichen.

 

Auffrischungskurs vor dem Einsatz

 

Bevor die ersten Rollstühle eingeladen wurden, startete die Woche mit einem Auffrischungskurs. Obwohl die Zivilschützer des Bereichs Betreuung im Umgang mit Bewohnern von Betagtenzentren geschult sind, werden vor den Einsätzen die wichtigsten Informationen wiederholt. Dies kann beispielsweise der fachmännische Umgang mit sehbehinderten Menschen sein oder wie ein Rollstuhl richtig zusammengeklappt wird.

 

Von Tür zu Tür

 

Insgesamt nahmen etwa 70 bis 75 Bewohner während einer Woche an den Ausflügen teil. Sie setzten sich aus den Betagtenzentren Wesemlin, Steinhof, Dreilinden und Bergli zusammen. Pro Halbtag wurde jeweils eine Gruppe vom Betagtenzentrum ins Verkehrshaus gefahren, vor Ort betreut und danach wieder zurückgebracht. Eine grosse logistische Leistung, die von der ZSOpilatus im Vorfeld genau geplant werden musste.

 

Ein Ort, der Erinnerungen weckt

 

Bei den meisten Bewohnern ist der letzte Besuch im Verkehrshaus der Schweiz bis zu 30 Jahre her. So erstaunte es die Bewohner nicht nur, was sich in dieser Zeit im Verkehrshaus alles verändert hatte – bei den historischen Trämmli, Zügen und Autos wurden zahlreiche, schon lange vergessene Erinnerungen wieder geweckt: Vor einem Skilift aus früheren Zeiten erzählte eine Bewohnerin, dass das Skifahren früher nur den Männern erlaubt war und sie dies nicht gerecht fand, oder dass die Damen früher zwar Fahrrad fahren durften, jedoch nur im Faltenjupe. Es sind diese kleinen Geschichten, die diesen Tag auch für die jungen Zivilschützer unvergesslich machten.



Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

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Folgende Reglemente stehen den Zivilschützern der ZSOpilatus zur Verfügung:

 

Dienstreglement der ZSOpilatus

Dienstliche Anordnung Führen von Dienstfahrzeugen

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Die Schweiz im Visier von Terroristen – Die Sicherheitsverbundsübung 2019

2019 übte der Bund den Ernstfall – Die innere Sicherheit der Schweiz wird durch eine terroristische Gruppierung über lange Zeit hinweg bedroht; Anschläge und Sabotageakte, Vergiftungen von Lebensmitteln und Trinkwasser, Cyberattacken sowie die Verbreitung von Fake News stellen den Bund und die Kantone auf die Probe. Eine wichtige Schnittstelle dabei – die ZSOpilatus.

 

 

Die innere Sicherheit der Schweiz aufrechterhalten

Politische, sowie religiös motivierte Attacken von Terrororganisationen, die in kleinen autonom organisierten Gruppierungen agieren, stellen nicht nur auf dem Papier eine Bedrohung dar. Um mit diesen möglichen Szenarien umgehen zu können, wurde bei der Sicherheitsverbundsübung 2019 (SVU 2019) die Zusammenarbeit, Koordination und Kommunikation zwischen Bund, Kantonen und Dritten geübt und überprüft. 

 

Die Hauptakteure waren dabei der Bund, die Armee, die Polizei und alle kantonalen Führungsstäbe (KFS). Der Gemeindeführungsstab (GFS) Luzern – bestehend aus der Chefin und dem Stellvertretenden Chef GFS und aus Vertretern von Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Führungsunterstützung der ZSOpilatus, EWL, Tiefbauamt und Kommunikation – beteiligte sich auf freiwilliger Basis daran. 

 

Die Gesamtdauer des fiktiven Terror-Szenarios umfasste auf Bundesebene über ein Jahr, wobei vom 11.11.2019 bis 13.11.2019 während drei Tagen dann auch die kantonalen Führungsstäbe und die Gemeindeführungsstäbe miteinbezogen wurden. Gemeinsam trainierten die Behörden und Partner die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit der Schweiz in einem realitätsnahen simulierten Szenario.

 

 

Führungsunterstützung, Cobra und Pioniere im Einsatz

Die Aufgaben der ZSOpilatus bestanden bei der SVU 2019 hauptsächlich aus der Inbetriebnahme und Betreuung der Kommunikation via Funk, E-Mail und Telefon und der Führungsunterstützung für den GFS. Zudem wurden Zivilschützer des Schnelleinsatz-Elementes Cobra und der Pioniere zur Unterstützung der Polizei bei der Bewachung kritischer Infrastruktur hinzugezogen (supponiert).

 

Livio Keller, Mitglied der Führungsunterstützung der ZSOpilatus, empfand die dreitätige Übung als gute Abwechslung zu den jährlichen WKs. Laut Keller konnten dabei die gelernten und vielfach repetierten Fähigkeiten auf die Probe gestellt und unter möglichst realen Bedingungen angewandt werden.

 

Ein «Sechser im Lotto»

Ebenso sieht Otmar Böbner, der als Vertreter der Luzerner Polizei an der Übung teilgenommen hat, diese als äusserst sinnvoll an. Die Möglichkeit mit allen Beteiligten verschiedenster Partner des Bevölkerungsschutzes den Ernstfall zu proben sei sehr spannend und lehrreich gewesen. Die Zusammenarbeit mit der ZSOpilatus bezeichnet er dabei als «Sechser im Lotto». 

 

Laut Böbner beherrschen die Führungsunterstützung und das Kommando der ZSOpilatus ihr Handwerk hervorragend und könnten notfalls auch die Manpower und Infrastruktur für schwierige Aufgaben innert kürzester Zeit zur Verfügung stellen. 

Die Zusammenarbeit mit der ZSOpilatus sei nicht nur bei dieser Katastrophenübung «eine unverzichtbare Partnerschaft auf Augenhöhe».

 

 

 


 

Text: Kevin Schneeberger, ZSOpilatus Mediengruppe

Fotografie: Stefan Bieri, ZSOpilatus Mediengruppe

Kulturgüterschutz der ZSOpilatus: Mehr als nur Kisten schleppen!

Es sind die heiligen Schätze in jedem Kloster: Gemälde grosser Persönlichkeiten, beeindruckende Statuen oder mannshohe Kruzifixe. Wenn diese Objekte auf Reisen gehen, braucht es Fingerspitzengefühl – wie jenes der ZSOpilatus.

 

 

Das Kapuzinerkloster Wesemlin in Luzern hat eine wegweisende Umstrukturierung hinter sich. Man hat beschlossen, das Kloster soweit umzubauen und zu erneuern, dass nun neben der religiösen Gemeinschaft der Kapuziner ein Zentrum für ambulante Medizin sowie klosternahes Wohnen unter einem Dach möglich sind. Um diese Umbauten zu ermöglichen, brauchte es Platz. Aus diesem Grund mussten zuerst gewisse Kulturgüter wie Gemälde, Statuen oder alte Messgewänder vorsichtig umplatziert oder vorübergehend ausser Haus versetzt werden – der perfekte Einsatz für den Kulturgüterschutz der ZSOpilatus.

 

Stück für Stück hin und zurück

 

Vor den Umbauarbeiten im Kloster Wesemlin wurde ein Teil der Kulturgüter im Kloster St. Anna Gerlisberg untergebracht. Seit gut zwei Jahren ist der Umbau nun abgeschlossen und die Schätze wurden in der Woche vom 13. bis 17. März 2017 nun endlich wieder Stück für Stück ins Kloster Wesemlin rückgeführt.

 

Sorgfältig verpackt gehen die Gemälde, Kruzifixe oder Statuen auf Reisen. Im Kloster Wesemlin angekommen, packt ein Team der ZSOpilatus die Kulturgüter behutsam aus und befreit sie vom Staub. Das Tragen von Handschuhen und sorgfältiges Arbeiten ist dabei von höchster Priorität.

 

Nicht jeder darf mitarbeiten – Zusatzausbildung Kulturgüterschutz

 

Simon Wälti, Leiter des Kulturgüterschutzes, packt aus.

 

Der Umgang mit den wertvollen Kulturgütern muss geschult werden. In einem speziellen Lehrgang können Zivilschützer sich zum Kulturgüterschutz-Spezialisten weiterbilden lassen. „Es wird die Sensibilisierung mit den Gütern und dem Material gelernt, sowie die Inventarisierung. Diese ist nicht nur für einen sauberen Überblick im Kloster wichtig, sondern bei einem Katastrophenfall kann schnell entschieden werden, welche Kulturgüter an welchen Standorten gesichert werden müssen“, erklärt Simon Wälti vom Kulturgüterschutz.

 

Simon Wälti gefällt die Arbeit mit Kulturgütern sehr. Es sei unheimlich spannend, in die ehrwürdigen Mauern von Klostern zu gelangen und dadurch mit unterschiedlichen Schätzen in Berührung zu kommen.

 

Gegenseitig profitieren

 

Die Freude an der Arbeit merkt auch Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizerischen Kapuziner. Er ist bei den Umzügen der ZSOpilatus immer dabei und schätzt die Zusammenarbeit und vor allem auch das Fachwissen der Zivilschützer sehr. Seiner Meinung nach wäre das grosse Projekt der Umstrukturierung des Kapuzinerklosters Wesemlin ohne die Unterstützung der ZSOpilatus nicht möglich gewesen.

 

Nun ruhen die Schätze wieder in den altehrwürdigen Mauern des Klosters Wesemlin.

 

Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizerischen Kapuziner mit Simon Wälti und Dominik Zietlow vom Kulturgüterschutz der ZSOpilatus.

 

Text und Fotos: Michael Fankhauser, Mediengruppe ZSOpilatus

Frage:

Ich wohne in der Altstadt Luzern, an der Weggisgasse 25. Nun möchte ich wissen, wo mein Schutzraum ist.

 

 

 

Antwort:

Für die Schutzraumzuteilung ist die Hauptabteilung Zivilschutz des Kantons Luzern  zuständig. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.zivilschutz.lu.ch

 

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