Corona-Einsätze der ZSOpilatus beendet

20.06.2020

| Zentralschweiz

| ZSOpilatus

Die ZSOpilatus hat von mitte März bis Juni 2020 seinen Beitrag zur Bekämpfung des Corona-Virus geleistet. Lesen Sie hier alle vergangenen Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Bei Fragen können Sie sich hier beim Kommandanten melden.

Die ZSOpilatus beendet sämtliche Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Vielen Dank an alle Angehörigen des Zivilschutzes für die grossartig geleistet Arbeit.

Das Drive-In-Testzentrum auf dem Areal des Armeeausbildungszentrums Luzern und das Home-Testing werden per Ende Mai 2020 bis auf Weiteres eingestellt.

Das Drive-In Testcenter auf der Luzerner Allmend wird nach siebenwöchigem Betrieb verschoben. Neu können von einer Arztpraxis aufgebotene Patientinnen und Patienten ab Montag, 18. Mai 2020 im Armee-Ausbildungszentrum Luzern (AAL) am Murmattweg 6 getestet werden. Die Zivilschützer der ZSOpilatus sind weiterhin anwesend und koordinieren die einzelnen Testabläufe.

Nach sechs Wochen Lockdown findet in der Stadt Luzern der Wochenmarkt wieder statt. Die ZSOpilatus hat dabei die Aufgabe die Ein- und Ausgänge beim Einwegsystem auf der Altstadtseite zu überwachen und auf dem gesamten Marktperimter Menschenansammlungen zu vermeiden, damit die nötigen Sicherheitsabstände eingehalten werden.

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Um den Andrang der Besucher zu kontrollieren und triagieren, schützt der Zivilschutz den unmittelbaren Perimeter der Reha-Klinik Sonnmatt wie auch den des Luzerner Kantonsspital.

Beim Luzerner Kantonsspital übernehmen die Zivilschützer dabei die Eingangskontrolle bei der Zufahrt zu den Besucherparkplätzen. Besucher dürfen neu nur noch das Parkhaus benutzen. Die direkte Vorfahrt zum Eingang wird Corona-Verdachtsfällen sowie Notfällen vorbehalten.

Ähnliche Situation gilt bei der Reha-Klinik Sonnmatt. Zurzeit sind keine Besucher gestattet. Aus diesem Grund hat die Direktion der Sonnmatt entschieden, die Besucherparkplätze über das Oster-Wochenende zu sperren und den Zutritt auf das Areal zu kontrollieren.

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Sollte es in absehbarer Zeit zu einer rapiden Zunahme von Corona-Fällen kommen, würden Teile der Reha-Klinik Sonnmatt zu einem Akutspital umfunktioniert. Durch die Übernahme von Patienten könnten die herkömmlichen Spitäler entlastet werden.

Damit der Einsatz des Zivilschutzes bei einer allfälligen Unterstützungsanfrage von Beginn an funktioniert, wurde bereits eine erste Schulung mit dem entsprechenden Pflegepersonal durchgeführt, um die Grundlagen für den Ernstfall zu erarbeiten.

Die Führungsunterstützung der ZSOpilatus entlastet das Berufselement, koordiniert zentrale Anfragen per Telefon sowie Mail und verteilt Test-Kits an das Drive-In Testcenter auf der Luzerner Allmend sowie an die Spitex zur Durchführung von allfälligen Home-Testings.

Zur Entlastung der Sanität führt der Zivilschutz Patiententransporte durch. Es werden hauptsächlich gehfähige Personen von den entsprechenden Spitälern in Ihre persönliche Wohnung transportiert. Dabei stehen dem Zivilschutz zwei ausgerüstete Fahrzeuge zur Verfügung, welche die geforderten Sicherheitsmassnahme erfüllen. Bislang konnten fünf entsprechende Transporte durchgeführt werden.

Am Dienstagnachmittag besuchten Bundesrat Alain Berset und Daniel Koch (Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim BAG) das mobile Drive-In Testcenter auf der Luzerner Allmend, um sich ein Bild der aktuellen Lage zu verschaffen.

Beiden waren begeistert vom Einsatz des Zivilschutzes in der Zentralschweiz.

Bilder vom Besuch

Der Zivilschutz unterstützt die Spitex «spitalexterne Hilfe und Pflege» bei der Koordination und Organisation des sogenannten Coronavirus Home-Testings. Das Home-Testing richtet sich hauptsächlich an Personen, welche in Ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt sind. Ebenfalls möchte man verhindern, dass die betroffen Personen Ihr Haus verlassen müssen und somit in Kontakt zu Mitmenschen treten.

Die betroffenen Zivilschützer übernehmen dabei die Triage der Anfragen, welche per Mail eintreffen. Zurzeit werden rund 15 Fälle pro Tag betreut. Für die Zulassung und ein allfälliges Home-Testing, welches schlussendlich durch die Spitex durchgeführt wird, muss zwingend eine ärztliche Verordnung vorliegen.

Zu Zeiten von Corona sind diverse Schutzmaterialien ein rares Gut. Aus diesem Grund beliefern zwei Zivilschützer zahlreiche Arztpraxen und Gesundheitsinstitute innerhalb der Agglomeration Luzern jeweils täglich mit fehlenden Hygienemasken und stellen dadurch die Versorgung sicher.

Die ZSOpilatus unterstützt das Drive-In Testcenter auf der Luzerner Allmend. Die im Einsatz stehenden Zivilschützer übernehmen dabei die Identitätskontrolle, helfen beim Ausfüllen der notwendigen Formulare und koordinieren das Geschehen.

Es handelt sich bei diesem Testcenter um eine skalierbare Lösung, wobei aktuell max. 20 Personen pro Tag getestet werden können. Die Aktion läuft seit Mittwoch 25.03.2020 und ist jeweils am Nachmittag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Eine Voranmeldung durch den jeweiligen Hausarzt ist zwingend nötig.

Beitrag Luzerner Zeitung

Gut 300 Zivilschützer der Zivilschutzorganisationen ZSOpilatus, ZSO Emme sowie ZSO Entlebuch trafen sich am 19.03.2020 in der Zentrale zu einer Infoveranstaltung mit Christos Pouskoulas, Stv. Kantonsarzt und Leiter der Gesundheitsversorgung des Kantons Luzern.

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Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus tritt die dienstliche Anordnung «Aufgebote für Einsatz Pandemie (COVID-19)» in Kraft.

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Autor

Stefan

Bieri

ZSOpilatus Mediengruppe

Fotograf

Stefan

Bieri

ZSOpilatus Mediengruppe