Rot und Orange – Seite an Seite für den Ernstfall

05.07.2021

| Horw

| ZSOpilatus

Die ZSOpilatus unterstützt bei Naturereignissen und Katastrophen die Blaulicht-Organisationen. Um die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu vertiefen und zu stärken, führte die Feuerwehr Horw und die ZSOpilatus eine gemeinsame Übung durch.

Für die ZSOpilatus ist eine optimale Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Nachbargemeinden Horw, Kriens und Luzern von enormer Bedeutung. Bei einem Ernstfall sind beide Parteien auf die gegenseitige Hilfe angewiesen.

Aus diesem Grund werden regelmässig spannende Übungen durchgeführt, um die Kooperation zu vertiefen und das Knowhow stetig zu verbessern – eine ähnliche Übung gab es bereits im April 2021 mit der Feuerwehr Kriens. An zwei Abenden im Juni wurde das Kader der Formation Betreuung der ZSOpilatus gemeinsam mit der Feuerwehr Horw beübt.

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Stehen zusammen in einer Reihe – ZSOpilatus und Feuerwehr Horw

Eine gute Planung ist die halbe Miete

Der Kommandant Marco Pieren hiess mit seinem Stellvertreter und Ausbildungschef Marc Bühlmann die Beteiligten willkommen und präsentierten die Ziele der abendlichen Übung.

Anhand von zwei gespielten Szenarien (Brandereignisse) standen die sechs Absprachepunkte im Fokus: Patientensammelstelle, Sanitätshilfsstelle, Rettungsachse Sanität, Einsatzleitung Front, Sammelstelle Unverletzte und Warteraum Rettungsmittel Bei den Blaulichtorganisationen gehören die sechs Absprachepunkte zu einem standardisierten Vorgehen. Damit wird die Schadenplatzorganisation im Ereignisfall vereinfacht. Die Einsatzkräfte des Zivilschutzes lernen mit den gleichen sechs Absprachepunkte zu arbeiten und fügen sich somit in das grosse Ganze ein.

Betreuung in strömendem Regen

Bei stürmischen Verhältnissen stellten sich die in Orange gekleideten Zivilschützer und die roten Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Horw vor dem Feuerwehrdepot in einem Halbkreis auf.

Nach der simulierten Alarmmeldung „Brand im Schulhaus Allmend mit unbekannter Personenzahl“- rückten die rund 50 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Horw und die Vertreter des Betreuungs-Kaders gestaffelt zum ersten Ereignisort aus.

Unter der Führung von Einsatzleiter Thomas Heer wurde das im Anhänger mitgeführte Betreuungszelt rasch aufgebaut. Der Kernbereich und der Fokus der ZSOpilatus liegt bei dieser Feuerwehrübung klar in der Betreuung der Geretteten. Die sechs Absprachepunkte müssen eingehalten werden und die Zivilschützer müssen stets einen Sicherheitsabstand zur Gefahrenzone halten.

Nach spektakulären Rettungsaktionen der Feuerwehr unter Atemschutz wurden die unverletzten Personen zum Betreuungszelt der ZSOpilatus begleitet und übergeben. In sicheren Händen umsorgten die Zivilschützer die Geretteten und nahmen die Personendaten auf.

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Eine Zusammenarbeit die Freude bereitet

Das Übungsszenario wurde mit einer kollektiven mündlichen Besprechung abgeschlossen, bei welchem die positiven Aspekte, sowie auch die Verbesserungspunkte diskutiert wurden.

«Am heutigen Abend wurde die Wichtigkeit der ZSOpilatus erneut sichtbar. Als unverzichtbaren Partner der Feuerwehr stehen die zwei Organisationen im engen Verhältnis zueinander und das Betreuungsteam der ZSOpilatus bildet eine zentrale Schnittstelle zu den Feuerwehrkräften.»

Feuerwehrkommandant Beat Meyer

Fazit: Die Übung war ein Erfolg und die Absprachepunkte wurden umgesetzt.

Autor

Christian

Beck

ZSOpilatus Mediengruppe

Fotograf

Stefan

Bieri

ZSOpilatus Mediengruppe